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Rostock: Zwei Männer illegal mit Fähre eingereist

Die Bundespolizei hat im Überseehafen zwei Männer abgefangen. Sie kamen mit der Fähre aus Schweden und Dänemark nach Deutschland.

Am 4. August gab es im Überseehafen von Rostock (Mecklenburg-Vorpommern) eine Kontrolle der Bundespolizei. Dabei entdeckten die Beamten zwei Männer, die nicht hätten einreisen dürfen. Beide waren zuvor mit der Fähre aus Schweden und Dänemark angereist.

Bei den Männern handelte es sich um einen 31-jährigen Nordmazedonier und einen 25-jährigen Syrer. Der Nordmazedonier hatte die erlaubte Zeit für seinen Aufenthalt bereits um 16 Tage überschritten. Damit fehlte ihm die rechtliche Grundlage, um wieder nach Deutschland einzureisen.

Der Syrer hatte es eigentlich auf Dänemark abgesehen. Doch die dänischen Behörden ließen ihn nicht ins Land und schickten ihn zurück nach Deutschland. Als die Bundespolizisten ihn in Rostock kontrollierten, kam heraus, dass er sich eigentlich nur in Schweden aufhalten darf.

Die Bundespolizei leitete gegen beide Männer ein Strafverfahren ein. Sie stehen im Verdacht, illegal eingereist zu sein und sich unerlaubt im Land aufgehalten zu haben. Der Nordmazedonier bekam eine Frist, um Deutschland zu verlassen. Der Syrer wurde von den Beamten direkt wieder nach Schweden zurückgeführt.

Ob und inwieweit sich die Männer strafbar gemacht haben, klärt nun die Staatsanwaltschaft. Es gilt die Unschuldsvermutung.

Quelle: Bundespolizeiinspektion Rostock – zur Originalmeldung

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