Rostock: Mann zeigt Hitlergruß im Polizeirevier
Ein 38-jähriger Mann hatte am Vormittag des 2. September 2026 einen Termin bei der Bundespolizeiinspektion Rostock (Mecklenburg-Vorpommern). Er war zur Vernehmung in das Revier im Überseehafen geladen, da gegen ihn bereits ein Ermittlungsverfahren läuft.
Schon bei seiner Ankunft gab es Probleme. Als die Beamten seinen Rucksack durchsuchten, fanden sie darin ein Taschenmesser und eine Dose Pfefferspray.
Im weiteren Verlauf des Besuchs wurde der Mann immer aggressiver. Er war gereizt und wollte nicht mit den Polizisten zusammenarbeiten. Weil er so unkooperativ war, konnten die Beamten die Befragung nicht durchführen. Sie brachen den Termin schließlich ab und schickten den Mann aus der Dienststelle.
Bevor er das Revier verließ, zeigte der Mann wiederholt den rechten Arm zum Hitlergruß. Die Bundespolizisten reagierten sofort und leiteten ein neues Strafverfahren gegen ihn ein. Er steht nun im Verdacht, Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen verwendet zu haben.
Die Kriminalpolizeiinspektion Rostock hat die Ermittlungen nun übernommen. Ob und inwieweit sich der Mann strafbar gemacht hat, klärt nun die Staatsanwaltschaft. Es gilt die Unschuldsvermutung.
Quelle: Bundespolizeiinspektion Rostock – zur Originalmeldung