Rostock: Flucht mit gestohlenen Schildern und Beil
Am Sonntagabend gegen 20:20 Uhr wollten Polizisten in Rostock (Mecklenburg-Vorpommern) einen Mercedes anhalten. Doch der 20-jährige Fahrer hielt nicht an. Er gab Gas und versuchte, den Beamten zu entkommen.
Die Verfolgungsjagd endete in der Schleswiger Straße. Dort verlor der junge Mann die Kontrolle über den Wagen und krachte mit dem Auto gegen einen Erdwall. Sofort sprang er aus dem Mercedes und versuchte, zu Fuß zu flüchten. Die Polizisten waren jedoch schneller, holten ihn ein und brachten ihn zu Boden.
Bei der Durchsuchung des Autos machten die Beamten mehrere Entdeckungen. In der Seitenablage der Fahrertür lag ein Beil griffbereit. Zudem war der Wagen gar nicht zugelassen. Die Kennzeichen am Auto waren gestohlen. Sie stammten von einem anderen Fahrzeug, das bereits am 10. August in Rostock-Lütten Klein als vermisst gemeldet worden war.
Die Polizei stellte außerdem fest, dass der 20-Jährige gar keinen Führerschein besitzt. Zudem wirkte er berauscht, weshalb die Beamten eine Blutprobe anordneten. Später kam heraus, dass der Mann mit genau diesem Auto und den gestohlenen Schildern wohl schon am 20. August einen Tankbetrug begangen hat.
Der junge Mann wurde festgenommen. Gegen ihn wurden nun mehrere Ermittlungsverfahren eingeleitet. Ob und inwieweit er sich strafbar gemacht hat, klärt nun die Staatsanwaltschaft. Es gilt die Unschuldsvermutung. Die Ermittlungen dauern an.