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Roßleben-Wiehe: Gasbrenner setzt Hecke und Feld in Brand

Ein älterer Mann wollte mit offenem Feuer Ungeziefer bekämpfen. Dabei geriet die Nachbarschaft in Flammen.

Am Montagnachmittag kam es in der Bahnhofstraße in Roßleben-Wiehe (Kyffhäuserkreis, Thüringen) zu einem gefährlichen Brand. Ein 87-jähriger Mann hatte auf seinem eigenen Grundstück einen Gasbrenner benutzt. Er wollte damit Ungeziefer verbrennen.

Doch das Vorhaben ging schief. Vermutlich wehte der Wind ein brennendes Blatt auf das Grundstück des Nachbarn. Dort fing eine Hecke Feuer. Das Feuer breitete sich schnell aus und zerstörte eine etwa 40 Meter lange Hecke sowie einen Zaun. Schließlich sprang die Glut auch auf ein angrenzendes Feld über.

Die Feuerwehr und die Polizei rückten aus, um die Flammen zu löschen und weitere Schäden zu verhindern. Die Beamten gehen von einer fahrlässigen Brandstiftung aus.

Die Polizei nutzt den Vorfall für eine dringende Warnung. Sie rät allen Bewohnern, extrem vorsichtig mit offenem Feuer zu sein. In ganz Thüringen besteht aktuell eine hohe Waldbrandgefahr. Das Risiko, dass kleine Feuer außer Kontrolle geraten und die Vegetation in Brand setzen, ist deshalb sehr groß.

Ob und inwieweit sich der Mann strafbar gemacht hat, klärt nun die zuständige Behörde. Es gilt die Unschuldsvermutung.

Quelle: Landespolizeiinspektion Nordhausen – zur Originalmeldung

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