Rommerskirchen feiert vierten Jahrestag des Festplatzes
In Rommerskirchen (Rhein-Kreis Neuss, Nordrhein-Westfalen) jährt sich die Eröffnung des neuen Dorf- und Festplatzes in diesen Tagen zum vierten Mal. Damals konnte die Fläche pünktlich zum ersten Schützenfest eröffnet werden, nachdem die Feiern wegen der Corona-Pandemie drei Jahre lang ausfallen mussten.
Der Weg zu diesem Platz war lang. Schon über Jahrzehnte wurde darüber diskutiert, ob es eine Alternative zum alten Standort an der Wehrstraße geben müsse. Dort hatte der Bürgerverein bis 2019 sein Volks- und Heimatfest gefeiert. Im November 2019 stimmten schließlich 86,5 Prozent der anwesenden Mitglieder für den Umzug. Erst danach konnte die Gemeinde mit der eigentlichen Planung starten.
Seit der Eröffnung hat sich der Platz an der Otto-Lilienthal-Straße stetig verändert. Neben dem Schützenfest fanden dort bereits das Gastronomiefestival „Rommersfood“ und der Weihnachtsmarkt statt. Florian Plück, der Strukturwandelmanager der Gemeinde, berichtet, dass ein neuer Rundweg für Besucher und Aussteller angelegt wurde. Zudem gibt es nun eine bessere Zuwegung zum Zelt. Die Stromkästen wurden versetzt und mit einem Anfahrschutz versehen.
Auch die Fläche wurde besser genutzt. Das Festzelt steht nun an einer Stelle, an der man es bei Bedarf vergrößern kann. An der Schottertrasse wurden ebenfalls Arbeiten durchgeführt. Nach dem nächsten Schützenfest soll der Boden ausgetauscht werden. Die Gemeinde setzt dabei auf das sogenannte „Schwammstadt-Prinzip“. Das bedeutet, dass Regenwasser erst versickert und gespeichert wird, bevor es verdunstet. So soll verhindert werden, dass der Platz bei starken Regenfällen absäuft.
Bürgermeister Dr. Martin Mertens kündigt nun die kommenden Highlights an. Mit dem Volks- und Heimatfest des Bürgervereins beginnt die geschäftige Zeit. Danach folgen das „Rommersfood“ und das Oktoberfest, die beide von Marc Pesch organisiert werden. Den Abschluss macht der Weihnachtsmarkt, der in diesem Jahr erstmals über drei Tage laufen soll.