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Röttenbach sucht Bürger für Arbeitskreis Barrierefreiheit

Röttenbach – die Gemeinde mit Visionen Copyright und Urheber siehe Röttenbach

Die Gemeinde möchte Hindernisse im Ort beseitigen und sucht dafür Unterstützung aus der Bevölkerung. Interessierte können sich ab sofort melden.

In Röttenbach (Landkreis Main-Spessart, Bayern) sollen Wege und Plätze für alle Menschen leichter zugänglich werden. Deshalb sucht Bürgermeister Ludwig Wahl neue Leute für den Arbeitskreis Barrierefreiheit. Es geht darum, Hürden im Alltag zu finden, die Menschen mit Einschränkungen behindern.

Dabei geht es nicht nur um große Baustellen. Auch kleine Dinge spielen eine Rolle, wie zum Beispiel Mülltonnen, die auf dem Gehweg im Weg stehen, oder Hecken, die zu weit in den Weg ragen. Solche Hindernisse sind für Menschen mit Rollstuhl, Rollator oder auch für Eltern mit Kinderwagen oft ein großes Problem. Die Gemeinde möchte das Bewusstsein dafür schärfen, dass Rücksichtnahme im Alltag wichtig ist.

Das Thema hat im Rathaus Priorität. Der Gemeinderat stellt jedes Jahr 350.000 Euro für diese Maßnahmen bereit. In den nächsten fünf Jahren sollen deshalb alle Bushaltestellen im Ort komplett barrierefrei umgebaut werden. Auch die Gehwege werden gezielt verbessert.

Um die Arbeiten schneller voranzutreiben, hat die Gemeinde sogar einen eigenen Pflastertrupp eingestellt. So können Bordsteine an wichtigen Stellen schneller abgesenkt werden, ohne lange auf externe Firmen warten zu müssen.

Wer Erfahrungen mit dem Thema hat oder Ideen einbringen möchte, kann sich ehrenamtlich im Arbeitskreis engagieren. Interessierte können sich über das Kontaktformular der Gemeinde oder telefonisch über das Vorzimmer unter der Nummer 09195 / 94 90-0 melden.

Quelle: Röttenbach – zur Originalmeldung

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