Rinteln: Neuer Plan für Glasfaser im Süden
In Rinteln (Landkreis Schaumburg, Niedersachsen) gibt es gute Nachrichten für alle, die auf schnelles Internet warten. Eigentlich sollte die Deutsche Glasfaser das Netz im südlichen Stadtgebiet ausbauen, hat das Projekt dann aber doch nicht weiterverfolgt. Jetzt springt die Firma Open Infra GmbH ein und hat der Stadt eine verbindliche Zusage gegeben.
Das betrifft vor allem die Ortsteile Exten, Möllenbeck, Strücken, Hohenrode, Uchtdorf, Krankenhagen und den Bereich „Auf dem Brink“. Die Stadt und das Unternehmen haben sich im Rathaus getroffen. Dabei war der Stadt wichtig, dass die Bürger diesmal ehrlich und frühzeitig informiert werden, damit es keine bösen Überraschungen gibt.
Damit die Bagger wirklich rollen, gibt es eine wichtige Bedingung: Der Ausbau muss sich für die Firma lohnen. Deshalb startet bald eine sogenannte Nachfragebündelung. Das bedeutet, dass innerhalb von etwa zwölf Wochen genug Leute unterschreiben müssen, damit das Projekt gestartet wird. Nur wenn genug Verträge zustande kommen, wird gebaut.
Für die Bewohner bedeutet das: Alte Verträge mit dem vorherigen Anbieter sind hinfällig. Wer jetzt Glasfaser will, muss einen komplett neuen Vertrag abschließen. Ohne diese neuen Unterschriften passiert nichts.
Die Firma Open Infra baut ihre Netze mit eigenen Teams, sodass sie nicht auf fremde Baufirmen warten muss. Ziel ist es, den Ausbau innerhalb der nächsten drei Jahre fertigzustellen. Das Unternehmen setzt auf ein offenes Netz. Das heißt, die Kunden können sich später ihren Internet-Tarif und Anbieter selbst aussuchen, ähnlich wie man es vom Strommarkt kennt.
Wer genau wissen will, wie es weitergeht, muss den Herbst abwarten. Dann startet die Firma gemeinsam mit einem Internetanbieter eine Informationskampagne, um die Details zum Angebot zu erklären.
Quelle: Rinteln – zur Originalmeldung