Rielasingen: Mann mit gefälschten Papieren gestoppt
Am Abend des 9. August 2026 kam es am Grenzübergang Rielasingen (Landkreis Konstanz, Baden-Württemberg) zu einer Kontrolle. Gegen 20:30 Uhr hielten Beamte der Bundespolizei einen 55-jährigen Italiener an, der gerade aus der Schweiz in Deutschland einreiste.
Als der Fahrer seine Dokumente vorzeigte, fiel den Polizisten etwas auf. Er legte einen slowakischen Führerschein vor, der auf den ersten Blick nicht echt aussah. Die Beamten schauten genauer hin und fanden zudem eine slowakische Identitätskarte, die auf den Mann ausgestellt war. Auch bei diesem Ausweis gab es starke Zweifel an der Echtheit.
Die Polizei nahm beide Dokumente sofort an sich. Die Papiere werden nun kriminaltechnisch untersucht, um genau festzustellen, wie sie gefälscht wurden. Da der Mann keinen gültigen Führerschein vorweisen konnte, durfte er sein Auto nicht mehr selbst steuern. Eine Begleitperson musste das Fahrzeug schließlich weiterfahren.
Jetzt ermittelt die Bundespolizei, woher der Mann die gefälschten Dokumente hat und wofür er sie benutzt hat. Gegen ihn wurden Strafverfahren eingeleitet. Er muss sich nun wegen des Verdachts der Urkundenfälschung, des Verschaffens von falschen Ausweisen und des Fahrens ohne Fahrerlaubnis verantworten.
Ob und inwieweit sich der Verdächtige strafbar gemacht hat, klärt nun die Staatsanwaltschaft. Es gilt die Unschuldsvermutung.
Quelle: Bundespolizeiinspektion Konstanz – zur Originalmeldung