Rheingau-Taunus-Kreis bleibt Fairtrade-Landkreis
Der Rheingau-Taunus-Kreis (Hessen) setzt seinen Kurs beim fairen Handel fort. Die Auszeichnung als Fairtrade-Landkreis wurde für weitere zwei Jahre verlängert. Damit bleibt die Region ein Vorbild für andere Gebiete in Hessen.
Schon im Jahr 2014 war der Kreis der erste in Hessen, der dieses Zertifikat vom Verein Fairtrade Deutschland e.V. bekommen hat. Damit das Label bleibt, müssen bestimmte Regeln eingehalten werden. So wird im Kreishaus zum Beispiel nur fair gehandelter Kaffee getrunken. Außerdem gibt es einen offiziellen Beschluss des Kreistags und eine eigene Steuerungsgruppe, die alles koordiniert.
Nicht nur der Kreis selbst, sondern auch viele Gemeinden in der Region machen mit. Als Fairtrade-Städte oder -Gemeinden sind unter anderem Bad Schwalbach, Eltville, Geisenheim, Heidenrod, Hünstetten, Idstein, Niedernhausen, Oestrich-Winkel, Taunusstein und Walluf zertifiziert. Vertreter aus diesen Orten treffen sich regelmäßig im Steuerkreis, um sich auszutauschen.
Die neue Zertifizierung wird am Samstag, den 12. September 2026, gefeiert. Die Veranstaltung findet am Weinstand am Weiher im Kurpark von Bad Schwalbach statt. Damit startet der Kreis gleichzeitig in die bundesweite Faire Woche, die vom 11. bis 25. September läuft. Das Motto in diesem Jahr lautet „Fair handeln – Vielfalt erleben!“. Ein besonderes Augenmerk liegt dabei auf jungen Menschen und ihrer Zukunft.
Weitere Informationen gibt es über die Webseite rheingau-taunus-fairtradekreis.de.
Quelle: Kiedrich – zur Originalmeldung