Rheinfelden bleibt Spitzenreiter beim Stadtradeln
In Rheinfelden (Baden-Württemberg) wurde beim diesjährigen Stadtradeln ordentlich in die Pedale getreten. Die Stadt konnte ihren ersten Platz im Landkreis Lörrach halten. Vom 14. Juni bis zum 4. Juli waren 555 Radfahrer in 37 Teams unterwegs. Insgesamt legten sie rund 134.500 Kilometer zurück. Das sind fast 40.000 Kilometer mehr als im Jahr zuvor. Durch das Radfahren statt Auto sparte die Stadt etwa 22 Tonnen CO₂ ein.
Am Samstag fand die Siegerehrung auf dem Platz vor der Christuskirche statt. Oberbürgermeister Klaus Eberhardt dankte allen, die mitgemacht haben. Besonders die Schulen waren stark vertreten. Die Goetheschule wurde als beste Grundschule ausgezeichnet. In der Klassenwertung gewann die Klasse 9b der Gertrud-Luckner-Realschule. Sie lag 175 Kilometer vor der Klasse 6a der Schiller-Gemeinschaftsschule, die knapp 2.500 Kilometer schaffte. Beide Klassen bekamen Geld für ihre Klassenkassen.
In der Teamwertung gab es eine klare Dominanz: Das Team vom St. Josefshaus sicherte sich mit über 18.000 Kilometern den Sieg. Danach folgten die Skizunft mit etwa 16.500 Kilometern und Bike Emotion mit knapp 11.000 Kilometern. Weil das St. Josefshaus nun schon zehnmal in Folge gewonnen hat, durfte das Team den neu eingeführten Wanderpokal behalten.
Auch Einzelpersonen wurden geehrt. Bei den Frauen gewann Maria Wilke mit fast 1.900 Kilometern. Bei den Männern belegte Frank Brauer mit knapp 1.600 Kilometern den ersten Platz. Die Sieger erhielten 100-Euro-Gutscheine für das Fahrradgeschäft Ekone. Die Zweit- und Drittplatzierten bekamen kleinere Gutscheine von Bike Emotion oder Ekone.
Zusätzlich gab es Preise für Vielfahrer und Teilnehmer der Stempelaktion in den Ortsverwaltungen. Gewinner wie Carina Schuster oder Jason Patzke erhielten Gutscheine für eine Eisdiele oder Karten für das Freibad. Wer bei der Siegerehrung dabei war, konnte zudem kostenlos sein Fahrrad codieren lassen. Die Stadt übernahm die Kosten für diesen Diebstahlschutz der IG Velo.
Klimaschutzmanagerin Louisa Freytag war zufrieden, will aber im nächsten Jahr noch mehr erreichen. Damit Rheinfelden auch künftig die Nummer eins im Landkreis bleibt, forderte sie die Teilnehmer auf, noch ein bisschen zuzulegen.