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Rhein-Sieg-Kreis setzt Zeichen zum Weltbildungstag

Am 8. September ist Weltbildungstag. Der Rhein-Sieg-Kreis nutzt den Termin, um auf die Bedeutung von Bildung und seine eigenen Angebote aufmerksam zu machen.

Überall auf der Welt sollte jeder Mensch die Chance haben zu lernen, egal woher er kommt oder welches Geschlecht er hat. Doch das ist oft nicht so. Deshalb gibt es am 8. September den Weltbildungstag. Er soll zeigen, dass viele Kinder und Jugendliche weltweit immer noch keinen Zugang zu Schulen haben.

Im Rhein-Sieg-Kreis (Nordrhein-Westfalen) sieht die Lage anders aus. Hier wird viel getan, damit der Nachwuchs gute Chancen hat. Der Kreis betreibt unter anderem vier Berufskollegs und acht Förderschulen. Thomas Wagner, der Dezernent für Schule und Bildungskoordinierung, betont, dass die individuelle Förderung der Schüler eine wichtige Aufgabe sei.

An den Berufskollegs gibt es eine große Auswahl an Themen. Die Schüler können in Bereichen wie Wirtschaft, Verwaltung, Agrarwirtschaft oder Technik lernen. Auch Gesundheit, Erziehung und Soziales gehören dazu. Wer möchte, kann dort sogar das Abitur machen oder die Fachhochschulreife erreichen, ohne vorher bestimmte Qualifikationen zu haben.

Auch bei den Gebäuden wurde investiert. Ein Beispiel ist das Carl-Reuther-Berufskolleg in Hennef. Es wurde bis 2021 komplett saniert und erweitert. Damit gehört es zu den modernsten Schulen in Deutschland. Die Klassenzimmer, Labore und Werkstätten sind top ausgestattet und die Technik ist auf dem neuesten Stand.

Neben den Berufskollegs gibt es auch an den Förderschulen im Kreis moderne Lernumgebungen. Diese werden regelmäßig an die aktuellen pädagogischen Anforderungen angepasst. Es gibt dort nicht nur gute Räume für den Unterricht, sondern auch spezielle Zimmer für die Pflege und Begleitung der Jugendlichen.

Quelle: Rhein-Sieg-Kreis – zur Originalmeldung

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