Rheda-Wiedenbrück: Neuer Rasenplatz für den FSC Rheda
Beim Saisonauftaktspiel in der Westfalenliga wurde der sanierte Naturrasenplatz des FSC Rheda am Reinkenweg in Rheda-Wiedenbrück (Kreis Gütersloh, Nordrhein-Westfalen) offiziell eingeweiht. Mehr als 300 Zuschauer kamen, um das Spiel gegen den FC Kaunitz zu sehen. Die Heimmannschaft aus Rheda gewann die Partie mit 2:0.
Vor dem Anpfiff begrüßten der zweite Vorsitzende Hubert Monert und Bürgermeister Theo Mettenborg die Gäste. Sie dankten vor allem den Helfern, die in der Woche vor dem Spiel kräftig mit angepackt hatten. So war das gesamte Gelände für die Eröffnung ordentlich aufgeräumt.
Die Sanierung war nötig, weil der Platz über Jahre hinweg immer schlechter wurde. Er war schlichtweg zu alt, sodass er nicht mehr richtig genutzt werden konnte. Die Mannschaften mussten deshalb auf andere Plätze oder den eigenen Kunstrasen ausweichen. Jetzt funktioniert der Spielbetrieb wieder ohne Einschränkungen.
Die Arbeiten waren aufwendiger, als es von außen aussieht. Die Arbeiter trugen eine große Schicht des Bodens ab und bauten den Platz komplett neu auf. Außerdem wurde eine neue Beregnungsanlage eingebaut. Das hilft besonders in trockenen Zeiten, weshalb der Rasen beim ersten Spiel in einem Top-Zustand war.
Die Baumaßnahmen starteten im März 2025 und waren im Mai 2026 fertig. Insgesamt kostete die Sanierung rund 440.000 Euro. Die Stadt Rheda-Wiedenbrück hat das Projekt finanziell unterstützt.
Der Traditionsverein FSC Rheda wurde bereits 1861 gegründet. Aktuell hat der Club knapp 500 Mitglieder und schickt 13 Mannschaften in die neue Saison. Bürgermeister Mettenborg wünschte den Spielern eine erfolgreiche Zeit auf dem neuen Rasen und hofft, dass es möglichst wenige Verletzungen gibt.