Rendsburg plant Verkehr der Zukunft: Bürger dürfen mitentscheiden
In Rendsburg (Kreis Rendsburg-Eckernförde, Schleswig-Holstein) und den umliegenden Gemeinden wird gerade an einem großen Plan für die Mobilität der Zukunft gearbeitet. Es geht darum, wie die Menschen in der Region bis zum Jahr 2040 von A nach B kommen wollen. Dabei sollen vor allem klimafreundliche Lösungen gefunden werden, um die Lebensqualität vor Ort zu steigern.
Jetzt geht das Projekt in die heiße Phase. Vom 10. August bis zum 6. September 2026 gibt es einen sogenannten „Maßnahmen-Check“. Dabei können alle Interessierten online bewerten, welche der vorgeschlagenen Ideen wirklich wichtig sind und welche Themen Vorrang haben sollten. Insgesamt stehen 30 verschiedene Maßnahmen in vier Bereichen zur Auswahl. Wer mitmachen möchte, braucht dafür etwa 10 Minuten Zeit. Die Umfrage ist unter https://survey.ifok.de/mep-rendsburg erreichbar.
Die Ideen für diesen Plan sind nicht aus einer Schublade gekommen. Seit Ende 2024 haben Bürger, Politiker und Fachleute in Workshops und Sitzungen gemeinsam überlegt, was in der Region fehlt oder verbessert werden muss. An dem Projekt sind die Stadt Rendsburg, die Stadt Büdelsdorf und elf weitere Gemeinden beteiligt.
Nachdem die Online-Umfrage im September endet, werden die Ergebnisse ausgewertet und in den entsprechenden Gremien besprochen. Am 10. November 2026 sollen die zentralen Ergebnisse dann bei einer öffentlichen Abschlussveranstaltung vorgestellt werden. Bis Ende 2026 soll der gesamte Plan dann offiziell beschlossen werden.
Koordiniert wird das Ganze von der Entwicklungsagentur für den Lebens- und Wirtschaftsraum Rendsburg. Finanziert wird das Vorhaben durch den Kreis Rendsburg-Eckernförde und das Land Schleswig-Holstein.
Quelle: Rendsburg – zur Originalmeldung