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Rendsburg gedenkt am Antikriegstag der Opfer von Gewalt

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Die Stadt Rendsburg und der DGB haben gemeinsam eine Gedenkveranstaltung organisiert. Im Mittelpunkt standen die Folgen von Krieg und Faschismus.

Am 1. September haben die Stadt Rendsburg (Schleswig-Holstein) und der Deutsche Gewerkschaftsbund (DGB) Kiel Region gemeinsam den Antikriegstag begangen. Ziel war es, an die schlimmen Folgen von Krieg, Gewalt und Faschismus zu erinnern.

Den Auftakt machte am Nachmittag Mathias Stein, der Regionsgeschäftsführer des DGB Kiel. Er sprach darüber, wie wichtig der Dialog zwischen der Politik, den Gewerkschaften und den Bürgern ist. Danach ging es ins Museumscafé. Dort hielt Dr. Katja Happe, die Leiterin der KZ-Gedenk- und Begegnungsstätte Ladelund, einen Vortrag, der bei den Anwesenden einen starken Eindruck hinterließ.

Zum Abschluss kamen etwa 30 Teilnehmer zusammen. Sie legten im Innenhof des Kulturzentrums Hohes Arsenal in aller Stille Kränze an einem Gedenkstein nieder. Danach lud Bürgermeisterin Janet Sönnichsen die Gruppe zu einer gemeinsamen Diskussionsrunde ein.

Die Bürgermeisterin betonte bei der Veranstaltung, dass Frieden nicht selbstverständlich sei, besonders weil gerade jetzt in Europa Krieg herrsche. Für sie beginne Friedensarbeit direkt vor der eigenen Haustür, etwa in Schulen, Vereinen oder in der Nachbarschaft. Deshalb setze die Stadt bewusst auf Schüleraustausche und Städtepartnerschaften. Wenn junge Menschen andere Länder kennenlernen und Freundschaften schließen, würden sie den anderen nicht als Fremden oder Gegner sehen, sondern als Menschen.

Weitere Informationen zur Veranstaltung gibt die Stabsstelle der Bürgermeisterin unter der Telefonnummer 04331 206-9006.

Quelle: Rendsburg – zur Originalmeldung

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