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Remscheid: Neue Leitung für das Bergische Studieninstitut

Foto Copyright und Urheber siehe Remscheid

Harry Pohl geht in den Ruhestand. Das Bergische Studieninstitut für kommunale Verwaltung bekommt eine neue Doppelspitze, um die Sanierung des Standorts zu stemmen.

Nach vielen Jahren an der Spitze geht Harry Pohl zum Ende des Monats in den Ruhestand. Er leitete das Bergische Studieninstitut für kommunale Verwaltung in Remscheid (Nordrhein-Westfalen) und hat das Institut über lange Zeit geprägt. Vor 16 Jahren übernahm er nach dem Tod von Dirk Neuhold schnell die Verantwortung. Zuvor arbeitete er bereits im Personalmanagement und bei der Kommunalen Fortbildung.

Pohl hat das Institut durch schwierige Zeiten geführt, besonders während der Corona-Pandemie. Damals musste der Bildungsbetrieb schnell auf Online-Formate wie Lernplattformen und digitalen Unterricht umgestellt werden. Auch für die Modernisierung setzte er sich stark ein. Die Seminar- und Unterrichtsräume wurden komplett renoviert und neu möbliert. Zudem wurden moderne Active-Panel-Bildschirme installiert, um die Digitalisierung voranzutreiben.

Jetzt wird die Leitung aufgeteilt, um die kommenden Aufgaben besser bewältigen zu können. Bisher war die Funktion in einer Person vereint. Künftig übernehmen zwei Menschen die Führung: Almuth Salentijn wird die neue Geschäftsführerin. Sie war zuvor Leiterin des OB-Büros in Wuppertal sowie Haupt- und Personalamtsleiterin. Sie kümmert sich primär um das Personal, die Finanzen und die Projekte für die Zukunft.

Thomas Riedl übernimmt die Studienleitung. Er startete seine Karriere bei der Stadt Remscheid und war bereits Aus- und Fortbildungsleiter sowie hauptamtlicher Dozent. Er war zudem der Stellvertreter von Harry Pohl. Riedl ist nun für alle Lehrgänge und das Prüfungsgeschäft verantwortlich.

Die Institutsvorsteherin Dr. Sandra Zeh aus Wuppertal und Stadtdirektor Sven Wiertz aus Remscheid betonten, dass der Übergang nahtlos verlaufen sei. Jetzt stehen wichtige Schritte an: Das Gebäude soll umfassend saniert werden und die Schulungsangebote müssen an den aktuellen Bedarf angepasst werden. Zudem soll die Gründung eines Zweckverbands vorangetrieben werden, um das Institut zukunftsfähig aufzustellen.

Quelle: Remscheid – zur Originalmeldung

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