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Remagen verteilt faire Schultüten an IGS-Schüler

Stadt Remagen Foto: Matthias Baldauf

Die Stadt Remagen begrüßte die neuen Fünftklässler der Integrierten Gesamtschule mit einer besonderen Aktion gegen Kinderarbeit.

Für die neuen Fünftklässler der Integrierten Gesamtschule (IGS) in Remagen (Landkreis Ahrweiler, Rheinland-Pfalz) ging am vergangenen Dienstag ein neuer Abschnitt los. Die Kinder waren vor den Sommerferien noch die Größten an ihren Grundschulen, jetzt sind sie plötzlich die Kleinsten an der weiterführenden Schule.

Um den Start zu feiern, gab es eine Aktion der Fairtrade-Steuerungsgruppe der Stadt. Die Schüler bekamen sogenannte „Faire Schultüten“. Darin befanden sich Produkte, die fair gehandelt wurden. Verteilt wurden die Tüten von Bürgermeister Björn Ingendahl, Lisa Althoff vom Stadtmarketing, den Sprecherinnen der Fairtrade-Gruppe und dem Team vom Remagener Jugendbahnhof.

Bürgermeister Ingendahl erklärte, dass es wichtig sei, Kinder schon früh auf Themen wie Fairness und Nachhaltigkeit aufmerksam zu machen. Die Schüler seien die Gestalter der Zukunft. Wenn sie jetzt schon ein Bewusstsein für diese Dinge entwickeln, könne das eine langfristige Wirkung haben.

Mit den Tüten soll auch eine wichtige Botschaft vermittelt werden: Weltweit gibt es viele Kinder, die nicht zur Schule gehen können, weil sie arbeiten müssen, um ihre Familien zu unterstützen. Fairtrade will genau diese Kinderarbeit bekämpfen. Das Ziel ist es, den Familien bessere Bedingungen zu ermöglichen, etwa durch faire Mindestpreise für ihre Waren, den Bau von Schulen oder Stipendien.

Remagen ist seit 2021 offiziell eine Fairtrade-Stadt. Zudem wurde der Jugendbahnhof im Jahr 2022 als „Faires Jugendhaus“ ausgezeichnet. Damit will die Stadt zeigen, dass man lokal handeln kann, um weltweit mehr Gerechtigkeit zu schaffen.

Quelle: Remagen – zur Originalmeldung

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