Remagen hat neuen Bürgermeister: Björn Ingendahl bleibt im Amt
In der Rheinhalle in Remagen (Landkreis Ahrweiler, Rheinland-Pfalz) wurde es am Montag, den 10. August 2026, festlich. Im geschmückten Foyer traf sich der Stadtrat zu einer besonderen Sitzung. Es ging um Björn Ingendahl: Er wurde offiziell erneut zum Bürgermeister ernannt. Damit beginnt am 11. August seine zweite Amtszeit, die wieder acht Jahre dauern wird.
Die Erste Beigeordnete Andrea Georgi leitete die Veranstaltung und nahm die Ernennung vor. Viele Leute waren dabei, darunter Mitglieder der Ortsbeiräte, Leute aus der Verwaltung und weitere Gäste. Für die passende Musik sorgten Frank von Häfen, Andreas Wahl und Dr. Michael Hagemann.
Andrea Georgi betonte in ihrer Rede, dass dies kein Neuanfang sei, sondern die Fortsetzung einer wichtigen Aufgabe. Die Bürger hatten Ingendahl am 22. März mit 66,9 Prozent der Stimmen wiedergewählt. Das sei ein klarer Auftrag. Vor allem bei den Themen Bau, Infrastruktur, Bildung, Klimaschutz und Mobilität gebe es noch viel zu tun. Auch Rita Höppner gratulierte im Namen der Fraktionen. Sie lobte die gute Zusammenarbeit der letzten acht Jahre und sagte, dass man nun ohne lange Einarbeitungszeit direkt weitermachen könne.
Bürgermeister Ingendahl blickte in seiner Rede auf die Zeit seit seinem ersten Amtsantritt 2018 zurück. Er erinnerte an schwere Krisen wie die Corona-Pandemie, die Flutkatastrophe im Ahrtal und den Krieg in der Ukraine. Diese Ereignisse hätten die Arbeit in der Politik und Verwaltung komplett verändert.
Trotz dieser Probleme habe die Stadt ihre Ziele nicht vergessen. Ingendahl nannte wichtige Projekte: Es wurde in Kitas und Schulen investiert, das Freizeitbad wurde saniert und die Feuerwehr gestärkt. Auch das UNESCO-Welterbe Niedergermanischer Limes und der Klimaschutz spielen eine große Rolle. Dem Bürgermeister ist besonders das Ehrenamt wichtig, da Vereine und freiwillige Helfer die Gemeinschaft erst zusammenhalten.
Für die Zukunft will Ingendahl auf Verlässlichkeit setzen. Er möchte nicht einfach möglichst viele neue Ideen ausprobieren, sondern die bereits begonnenen Projekte konsequent zu Ende führen. Zudem will er die Bürger weiterhin aktiv in die Politik einbeziehen.
Nach dem offiziellen Teil ging es in den Schulgarten der Integrierten Gesamtschule Remagen. Dort feierten die Gäste bei gutem Wetter und gutem Essen den Abend aus.
Quelle: Remagen – zur Originalmeldung