Rekordbeteiligung beim Respekt- und Toleranzpass im Schwalm-Eder-Kreis
Bei bestem Sommerwetter kamen viele Schüler, Lehrer und Eltern auf dem Gelände von Anorak 21 in Wabern-Falkenberg (Schwalm-Eder-Kreis, Hessen) zusammen. Dort fand die Abschlussfeier für den sogenannten Respekt- und Toleranzpass statt. Insgesamt 55 Schulklassen aus 15 verschiedenen Schulen des Landkreises haben die Auszeichnung erhalten. Das ist ein neuer Rekord: Zum ersten Mal machen mehr als die Hälfte aller fünften Jahrgangsklassen im Kreis bei dem Projekt mit.
Das Programm läuft unter dem Motto „Gewalt geht nicht!“ und wird von der Jugendförderung Schwalm-Eder organisiert. Die Schüler wurden in der Zeit seit dem Frühjahr zu „Heldinnen und Helden des Alltags“ ausgebildet. Neben dem Pass bekamen die Klassen Geschenke, Spiele und etwas Geld für die Klassenkasse. Besonders gewürdigt wurde ein Plakat, das die Schüler während der Projektzeit in ihren Räumen aufgehängt hatten; dafür gab es einen Sonderpreis.
Bei der Feier sprachen Peter Linder vom Verein Anorak 21, Projektkoordinator Pascal Bewernick sowie Tom Werner und Christian Krüger vom Projekt „Gewalt geht nicht!“. Auch die Schüler selbst kamen zu Wort. In Interviews erzählten sie, dass der Zusammenhalt in ihren Klassen durch das Projekt spürbar besser geworden ist. Die Verantwortlichen sehen darin einen wichtigen Beitrag zur Demokratie, da es um Themen wie Vielfalt, Toleranz und einen respektvollen Umgang geht.
Das Angebot wird im Rahmen des Bundesprogramms „Demokratie leben!“ ermöglicht. Fünfte Klassen, die Interesse haben, können sich auch für das Schuljahr 2026/27 bewerben. Die Ausschreibung dazu erfolgt Ende November. Alle Schulen der Sekundarstufe I im Kreis werden direkt angeschrieben.
Wer mehr wissen möchte, kann sich an Christian Krüger (Telefon: 05681 775-5179, E-Mail: [email protected]) oder Pascal Bewernick (E-Mail: [email protected]) wenden.