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Rekord beim Stadtradeln im Landkreis Donau-Ries

Copyright und Urheber siehe Oettingen in Bayern

Immer mehr Menschen im Landkreis sind mit dem Rad unterwegs. Bei der Preisverleihung in Oettingen wurden die erfolgreichsten Teams und Schulen geehrt.

Die Radfahrer im Landkreis Donau-Ries haben im Jahr 2026 einen neuen Rekord aufgestellt. Am 4. August fand im Landratsamt in Oettingen in Bayern (Bayern) die Preisverleihung statt. Insgesamt 78 Gewinnerinnen und Gewinner wurden dort ausgezeichnet. Bianca Kratzsch, die früher als Radverkehrsbeauftragte im Landratsamt arbeitete, begrüßte die Gäste. Danach gab Stefan Roßkopf, der jetzige Radverkehrsbeauftragte, einen Überblick über die gesamte Aktion.

Die Zahlen zeigen einen deutlichen Trend: Zwischen dem 5. Juli und dem 25. Juli waren viel mehr Menschen aktiv als im Vorjahr. Die Teilnehmerzahl stieg von 2.729 auf 3.411 Menschen. Das merkte man auch an den gefahrenen Kilometern. Während es 2025 noch 684.652 Kilometer waren, schafften die Radler dieses Jahr überlegene 961.840 Kilometer. Das ist eine Steigerung um fast 40 Prozent. Damit wurde auch die Umwelt geschont, denn der CO2-Ausstoß konnte von 112 Tonnen auf 158 Tonnen reduziert werden.

Besonders erfolgreich waren die Teams aus Oettingen. Die „Mittwochs Radler“ belegten den ersten Platz mit 67.300 Kilometern und erhielten 300 Euro. Auf dem zweiten Platz landeten die „Hof und Stadtapotheke Friends“ aus Oettingen (35.320 Kilometer, 200 Euro), gefolgt vom DAV Donauwörth (27.045 Kilometer, 100 Euro). Bei den Teams mit den meisten Kilometern pro Kopf gewann der ERC Monheim mit 824 Kilometern pro Person und sicherte sich 300 Euro. Die „Biobiker Mertingen“ und die „Tischtennis Freunde Mertingen“ belegten die Plätze zwei und drei.

Auch Einzelpersonen wurden geehrt. Holger Rosenwirth fuhr mit 3.510 Kilometern am weitesten. Karl Roßkopf und Eslam Payenda folgten auf den nächsten Plätzen. Um den Radverkehr im Alltag zu fördern, gab es zudem Preise für die meisten Fahrten. Hier gewann Burkhard Gilbert mit 121 Fahrten, gefolgt von Mats Schiele und Michael Leinfelder.

Eine Neuerung gab es bei den Schulen. Im Gegensatz zum bayerischen Schulradeln wurden hier auch Grundschulen berücksichtigt. Die Ludwig-Bölkow-Berufsschule Donauwörth gewann mit 289,5 Kilometern pro Kopf 500 Euro. Das Albrecht-Ernst-Gymnasium Oettingen war ebenfalls stark vertreten und belegte den ersten Platz bei den absolut gefahrenen Kilometern (26.049 km) sowie den zweiten Platz bei den Kilometern pro Kopf. Die Grundschule Marktoffingen überzeugte mit der höchsten Beteiligungsquote: Fast die Hälfte aller Schüler nahm teil.

Nach der offiziellen Verleihung gab es für alle Teilnehmer Getränke und einen Imbiss, um den Tag gemeinsam ausklingen zu lassen.

Quelle: Oettingen in Bayern – zur Originalmeldung

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