Reiskirchen stellt Wasserampel auf Rot
In Reiskirchen (Landkreis Gießen, Hessen) ist die Situation beim Trinkwasser kritisch. Die Gemeindewerke haben die sogenannte Wasserampel heute auf „Rot“ gestellt. Grund dafür sind die anhaltenden sommerlichen Temperaturen und vor allem die Tatsache, dass es kaum geregnet hat.
Die Zahlen zeigen ein Problem: Die Menschen in der Gemeinde verbrauchen derzeit deutlich mehr Wasser als im Durchschnitt. Es werden Höchstwerte erreicht. Wenn das so weitergeht, könnte es zu einem Trinkwassernotstand kommen. Außerdem muss genug Wasser für die Feuerwehr in den Reserven bleiben, falls es brennt.
Deshalb gibt es nun klare Regeln für alle Bewohner. Trinkwasser soll nur noch dort genutzt werden, wo es wirklich nötig ist. Autos waschen oder Hauswände und Terrassen reinigen ist nicht mehr erlaubt. Auch Pools, Zisternen oder andere Speicher dürfen nicht mehr befüllt werden. Die Garten- und Rasenbewässerung muss komplett eingestellt werden. Eine Ausnahme gibt es nur für Balkonpflanzen und Nutzpflanzen, diese dürfen weiter gegossen werden. Auch Neuanpflanzungen dürfen noch vorsichtig bewässert werden. Zudem ist die Entnahme von Wasser über Standrohre untersagt.
Wer für Bauarbeiten trotzdem größere Mengen Wasser aus Standrohren braucht, muss das vorher absprechen. Ansprechpartner ist die Technische Betriebsführung, die Firma Rohrleitungsbau Fritz GmbH & Co. KG in der Zur Gänseweide 10. Erreichbar ist die Firma unter den Telefonnummern 06401/91110 oder 0163/8111021.
Die Gemeinde bittet alle Bürger, die Wasserampel auf der Webseite der Gemeinde regelmäßig zu prüfen, um über den aktuellen Stand informiert zu bleiben.