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Reinickendorf: Über 1000 Bewerber für wenige Ausbildungsplätze

Die neuen Auszubildenden des Bezirksamts Reinickendorf begrüßt von Bürgermeisterin Emine Demirbüken-Wegner und der Ausbildungsleitung. (Bild: BA Rdf) Copyright und Urheber siehe Senatskanzlei Berlin

Das Bezirksamt Reinickendorf begrüßt seine neuen Nachwuchskräfte. Das Interesse an den Stellen war riesig.

Im Rathaus von Reinickendorf (Berlin) gab es eine offizielle Begrüßung für die neuen Azubis. Bezirksbürgermeisterin Emine Demirbüken-Wegner hieß die jungen Leute im BVV-Saal willkommen. Insgesamt starten in diesem Jahr 25 Auszubildende ihre berufliche Zukunft im Bezirksamt. Drei weitere Menschen beginnen zum 1. Oktober ein duales Studium. Zwei von ihnen studieren Öffentliche Verwaltung, eine Person Bauingenieurwesen.

Die Zahlen zeigen, wie begehrt die Plätze im Amt sind. Insgesamt gingen mehr als 1.000 Bewerbungen ein. Besonders hart war der Kampf um die Stellen für Verwaltungsfachangestellte: Hier gab es 625 Bewerber auf nur 14 Plätze. Auch in anderen Bereichen war die Nachfrage hoch. Für die acht Stellen im Gartenbau bewarben sich 41 Leute, für die Medien- und Informationsdienste 186 und für die Vermessung 49 Menschen. Bei den Studienplätzen gab es 163 Bewerbungen für die Verwaltung und 32 für das Bauingenieurwesen.

Damit die neuen Kollegen gut ankommen, gibt es ein spezielles Programm. Die Verwaltungs-Azubis bekommen Patinnen und Paten, die ihnen bei Fragen helfen. In den ersten zwei Wochen stehen Teambuilding und politische Bildung auf dem Plan. Die jungen Leute nehmen unter anderem an einem Koch- und Schreibkurs teil und besuchen einen Workshop zum Thema Gesundheit. Außerdem gibt es eine Führung zu den Stolpersteinen im Bezirk.

Nach der Begrüßung machten die neuen Mitarbeiter ein Foto vor dem Rathaus und trafen sich anschließend zu einem Empfang im Turmzimmer. Die Bezirksbürgermeisterin hofft, dass die jungen Leute nach ihrer Ausbildung im Amt bleiben, da überall engagierte Mitarbeiter gebraucht werden – egal ob im Gartenbau, in der Verwaltung oder bei den Vermessungsdiensten.

Quelle: Senatskanzlei Berlin – zur Originalmeldung

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