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Reinickendorf plant weitere Tausch- und Sperrmüllfeste für 2026

In sechs verschiedenen Quartieren des Bezirks sollen Möbel und Elektrogeräte kostenlos abgegeben oder getauscht werden. Das Ziel ist es, illegale Müllkippen auf den Gehwegen zu verhindern.

In Reinickendorf (Berlin) gibt es immer wieder das Problem, dass Leute ihren Sperrmüll einfach auf die Straße oder in Grünflächen stellen. Das sieht nicht nur schlecht aus, sondern kostet die Allgemeinheit auch viel Geld. Vor allem für ältere Menschen oder Leute, die körperlich nicht mehr so fit sind, ist es oft schwierig, große Möbelstücke oder alte Elektrogeräte selbst zum Wertstoffhof zu bringen.

Deshalb setzt der Bezirk im Jahr 2026 auf die Initiative „RE:Dorf“. In sechs verschiedenen Vierteln finden jeweils zwei Tausch- und Sperrmüllfeste statt. Die Termine gibt es unter anderem am Letteplatz, in der Auguste-Viktoria-Allee, im Märkischen Viertel, in Tegel Süd, in Wittenau Süd und in der Brusebergsiedlung. Die Veranstaltungen ergänzen die Kieztage der BSR.

Das Prinzip ist einfach: Wer alte Sachen loswerden will, kann diese dort kostenlos abgeben. Das gilt auch für Elektroschrott. Wer aber gut erhaltene Dinge findet, darf diese einfach mitnehmen oder gegen eigene Sachen tauschen. So landen weniger Möbel im Müll und bekommen eine zweite Chance. Zusätzlich gibt es Aktionen zum Thema Recycling und Upcycling sowie ein Programm für Kinder und Erwachsene.

Finanziert wird das Ganze durch das Programm „Saubere Stadt“ der Senatsverwaltung für Mobilität, Verkehr, Klima und Umwelt. Die Bezirksbürgermeisterin Emine Demirbüken-Wegner und die Stadträtin Korinna Stephan betonen, dass solche Angebote helfen, den Bezirk sauber zu halten und gleichzeitig den Kontakt zwischen verschiedenen Generationen zu fördern.

Die genauen Termine für die einzelnen Standorte werden auf der Webseite RE:DORF – Berlin.de veröffentlicht.

Quelle: Senatskanzlei Berlin – zur Originalmeldung

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