Reifferscheid: Feuerwehr rettet Forstnück vor Großbrand
Am Dienstagabend gegen 20:27 Uhr ging in der Feuerwehrleitstelle Koblenz ein Notruf ein. In Reifferscheid (Landkreis Ahrweiler, Rheinland-Pfalz) war eine Wiese unterhalb der Forstnück in Brand geraten.
Die freiwillige Feuerwehr Reifferscheid und mehrere Wehren aus den Nachbarorten eilten sofort zum Einsatzort. Die Brandbekämpfer konnten das Feuer schnell einkreisen und löschen. Insgesamt brannte eine Fläche von etwa 5000 Quadratmetern ab. Es entstand ein erheblicher Sachschaden, aber zum Glück wurde niemand verletzt.
Die Einsatzkräfte verhinderten dabei Schlimmeres. Hätten sie nicht so schnell reagiert, wäre das Feuer auf den angrenzenden Fichtenbestand der Forstnück übergesprungen. Da dieser Waldabschnitt als Herzstück des Ortes gilt, wäre dies eine Katastrophe für die Gemeinde gewesen.
Wegen der anhaltenden Trockenheit ist die Waldbrandgefahr aktuell extrem hoch. Die Gemeinde, die Forstämter und die Feuerwehr warnen deshalb eindringlich vor Unachtsamkeit. Schon ein kleiner Funke kann auf dem ausgetrockneten Boden einen riesigen Brand auslösen.
Die Bewohner und Besucher werden gebeten, auf offenes Feuer auf Wiesen und Feldern zu verzichten. Grillen ist nur auf offiziellen Plätzen erlaubt und das Rauchen im Wald ist verboten. Besonders gefährlich sind brennende Zigarettenkippen oder heiße Katalysatoren von Autos und Motorrädern, die auf trockenem Gras sofort ein Feuer entfachen können. Zudem müssen alle Wald- und Feldwege für Rettungsfahrzeuge frei bleiben.
Wer Rauch oder Feuer entdeckt, soll sofort die 112 anrufen und den Ort so genau wie möglich beschreiben. Dabei sollte man auf den grün-weißen Rettungspunkten im Wald achten, um den Einsatzkräften die Suche zu erleichtern.