Rehden: Neuer Schiedsmann übernimmt nach 33 Jahren
Nach einer extrem langen Zeit im Dienst geht Gerhard Sander in den Ruhestand. Mehr als 33 Jahre lang war er im Schiedswesen der Samtgemeinde Rehden (Landkreis Diepholz, Niedersachsen) tätig. Angefangen hatte er bereits am 16. Februar 1993 als stellvertretender Schiedsmann. Seit dem 16. Oktober 2001 übernahm er dann die Hauptrolle als Schiedsmann.
Seine Aufgabe war es, bei Streit zu vermitteln. Vor allem bei Zoff unter Nachbarn oder anderen privaten Konflikten versuchte er, eine Lösung zu finden, mit der beide Seiten leben können. Das Ziel war es immer, dass die Leute sich einig werden, ohne dass sie sich vor Gericht verklagen müssen.
Am 18. August 2026 wurde der Wechsel nun offiziell gemacht. Die neue Person für dieses Ehrenamt ist Andreas Langhorst aus Wetschen. Der Rat der Samtgemeinde hatte ihn ausgewählt. Bevor er die Arbeit richtig aufnehmen konnte, wurde er am 4. August 2026 durch das Amtsgericht Diepholz offiziell verpflichtet.
Bürgermeister Magnus Kiene und Fachdienstleiter Bernd Hardemann bedankten sich bei Gerhard Sander für seinen Einsatz. Der Bürgermeister betonte, dass so eine lange Zeit im Ehrenamt nicht selbstverständlich sei. Er lobte besonders das Fingerspitzengefühl und die Erfahrung von Sander. Für den neuen Schiedsmann Langhorst wünschte er viel Erfolg bei der verantwortungsvollen Aufgabe.
Wer genau wissen möchte, wie das Schiedsamt funktioniert oder wie man die Ansprechpartner erreicht, findet alle Informationen auf der Webseite der Samtgemeinde unter www.rehden.de.
Quelle: Barver – zur Originalmeldung