Rehburg-Loccum gewinnt Wettbewerb mit Brotdosen-Projekt
Wie kann man im Arbeitsalltag eigentlich wirklich etwas für das Klima tun? Mit dieser Frage haben sich junge Leute aus verschiedenen Gemeinden der Region beschäftigt. Im Wettbewerb „Kommunale Klimascouts“ ging es darum, Energie zu sparen und Ressourcen zu schonen. Die Klimaschutzagentur Mittelweser organisiert das Projekt bereits zum fünften Mal.
Ende März starteten die Teilnehmer mit zwei Workshop-Tagen. Danach mussten die Auszubildenden eigene Ideen entwickeln und diese in den folgenden Wochen in die Tat umsetzen. Mitgemacht haben junge Beschäftigte aus dem Flecken Steyerberg (Landkreis Nienburg/Weser, Niedersachsen), der Stadt Nienburg, der Stadt Rehburg-Loccum sowie aus den Samtgemeinden Mittelweser, Uchte, Steimbke und Grafschaft Hoya. Auch der Landkreis Nienburg/Weser war dabei.
Den Sieg holte die Stadt Rehburg-Loccum direkt bei ihrer ersten Teilnahme. Die Auszubildenden Thania Meinshausen, Daniel Doskovski und Lucas Weh entwickelten das Projekt „Die Brotdosenhelden“. Zusammen mit 33 Kindern aus der Kita Littlefoot wollten sie zeigen, wie eine nachhaltige Ernährung funktioniert und wie man Verpackungsmüll im Alltag vermeidet. Damit die Idee langfristig wirkt, machten die Azubis auch die Eltern mit.
Zwei Wochen lang wurden die Brotdosen der Kinder jeden Tag gemeinsam angeschaut. Wer gesundes und unverpacktes Essen dabei hatte, bekam als Belohnung „Good Job!“-Sticker. Außerdem gab es ein Experiment mit Bohnen, damit die Kinder verstehen, wo ihr Essen eigentlich herkommt. Zum Abschluss feierten alle eine „Superhelden-Party“ und die Kinder bekamen nachhaltige Brotdosen geschenkt.
Die Jury fand den Ansatz besonders praxisnah. Da das Konzept so einfach ist, könne man es gut auf andere Kitas übertragen. Für den Erfolg erhielten die drei Auszubildenden Urkunden und ein Preisgeld von 300 Euro.
Quelle: Steyerberg – zur Originalmeldung