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Regensburg: Geldstrafen für Chefs eines Sicherheitsunternehmens

Zwei Verantwortliche einer Sicherheitsfirma im Landkreis Regensburg haben ihre Mitarbeiter nicht angemeldet. Nun hat das Gericht Geldstrafen verhängt.

Alles begann im September 2023. Die Finanzkontrolle Schwarzarbeit des Hauptzollamts Regensburg (Oberpfalz, Bayern) führte damals eine bundesweite Prüfung im Wach- und Sicherheitsgewerbe durch. Bei einer Kontrolle vor einer Diskothek stießen die Beamten auf erste Unregelmäßigkeiten. Die Sicherheitsleute vor Ort waren verdächtig, weshalb die Zollleute anschließend die Geschäftsunterlagen der Firma prüften.

Dabei kam die Wahrheit ans Licht: Das Unternehmen beschäftigte zwar Personal, doch kein einziger Mitarbeiter war zur Sozialversicherung angemeldet. Die Ermittler rechneten nach und fanden heraus, dass dies zwischen Dezember 2022 und September 2023 insgesamt 57 Mal passiert war. Durch die fehlenden Meldungen entstand ein Schaden von 31.511,39 Euro bei den Sozialversicherungsträgern.

Das Geld wurde inzwischen vollständig nachgezahlt. Doch das rechtliche Nachspiel blieb nicht aus. Das Landgericht Regensburg verurteilte die zwei Verantwortlichen wegen Vorenthaltens und Veruntreuens von Arbeitsentgelt. Einer der Chefs muss 90 Tagessätze zahlen, der andere 180. Insgesamt belaufen sich die Geldstrafen auf 7.200 Euro.

Nach Angaben des Hauptzollamts Regensburg verschaffen sich Firmen durch solche Tricks einen unfairen Vorteil gegenüber ehrlichen Unternehmern. Zudem werden die Rechte der Beschäftigten verletzt. Die Finanzkontrolle Schwarzarbeit betont, dass sie solche Verstöße konsequent verfolgt, um faire Wettbewerbsbedingungen zu sichern.

Das Urteil ist rechtskräftig. Weitere Angaben liegen bislang nicht vor.

Quelle: Hauptzollamt Regensburg – zur Originalmeldung

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