Recklinghausen: Viele Raser auf der L 511 geblitzt
Am vergangenen Donnerstag war die Autobahnpolizei in Recklinghausen (Nordrhein-Westfalen) auf der Landstraße 511 im Einsatz. Die Beamten kontrollierten dort zwischen 10:00 Uhr und 11:40 Uhr die Geschwindigkeit der Autos, die in Richtung Oer-Erkenschwick fuhren. Die Aktion war Teil der landesweiten Woche „Roadpol Speed“.
Insgesamt zwölf Fahrer waren deutlich zu schnell. Selbst nachdem die Polizei die erlaubte Toleranz abgezogen hatte, waren alle mindestens 16 km/h über dem Limit. Für diese Fahrer gibt es nun ein Bußgeldverfahren. Sieben von ihnen müssen zudem mit Punkten in Flensburg rechnen.
Ein Fall sticht besonders hervor: In dem Bereich waren eigentlich nur 60 km/h erlaubt. Ein Fahrer raste jedoch mit 121 km/h über die Straße. Für ihn wird es teuer und unangenehm. Er muss mit einem Fahrverbot für einen Monat, zwei Punkten und einer Strafe von 480 Euro rechnen. Weil er so massiv zu schnell war, könnte das Bußgeld sogar noch verdoppelt werden.
Auch ein schweres Fahrzeug fiel den Polizisten auf. Ein Fahrer war mit einem beladenen Sattelzug mit 89 km/h unterwegs. Er muss nun mit einem Punkt in Flensburg rechnen.
Neben den Geschwindigkeitsratern fanden die Beamten noch weitere Fehler. Zwei Menschen hatten ihren Gurt nicht angelegt. Bei drei anderen Fahrzeugen war die Ladung nicht richtig gesichert.
Die Strecke scheint ein Problem zu sein. Bereits Ende Juni gab es an derselben Stelle eine Kontrolle. Damals waren innerhalb einer einzigen Stunde 16 Menschen zu schnell unterwegs gewesen.
Die Polizei betont, dass zu hohe Geschwindigkeit eine der Hauptursachen für Unfälle ist. Die Ermittlungen zu den einzelnen Verstößen dauern an.