Recklinghausen: Polizei schnappt fünf mutmaßliche Drogendealer
Die Polizei in Recklinghausen (Kreis Recklinghausen, Nordrhein-Westfalen) hat eine Schwerpunktaktion gegen den Drogenhandel gestartet. Dabei konzentrierten sich die Beamten auf den Bereich rund um den zentralen Omnibusbahnhof (ZOB).
Am Europaplatz fielen den Polizisten in den Mittagsstunden drei Männer auf. Die Beamten hielten die 21-, 24- und 34-Jährigen an und durchsuchten sie. Dabei fanden sie Drogen, die sie sofort beschlagnahmten. Alle drei Männer kommen aus Recklinghausen und erhielten einen Platzverweis, womit sie das Gebiet verlassen mussten.
Schon am Vormittag gab es einen weiteren Erfolg im Bereich „Im Kuniberg“. Dort kontrollierten die Beamten einen 27-Jährigen aus Recklinghausen. Der Mann war der Polizei bereits zuvor bei mutmaßlichen Deals aufgefallen. Als die Polizisten seinen Rucksack durchsuchten, fanden sie Cannabis. Der Verdächtige musste mit auf die Wache kommen.
Während der gesamten Aktion fiel zudem ein 65-jähriger Mann aus Recklinghausen auf. Die Polizei beobachtete ihn bei typischen Übergaben, wie man sie vom Drogenhandel kennt. Bei der anschließenden Durchsuchung konnten die Beamten jedoch keine Betäubungsmittel mehr bei ihm finden.
Gegen alle fünf Männer wurden nun Strafverfahren eingeleitet. Die Polizei kündigte an, dass sie auch in Zukunft regelmäßig Kontrollen durchführen wird, um den Drogenkriminalität entgegenzuwirken.
Ob und inwieweit sich die Männer strafbar gemacht haben, klärt nun die Staatsanwaltschaft. Es gilt die Unschuldsvermutung.
Quelle: Polizeipräsidium Recklinghausen – zur Originalmeldung