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Recklinghausen: Polizei kontrolliert verstärkt an Schulen

Die Sommerferien enden und die Kinder gehen wieder zur Schule. In Recklinghausen setzt die Polizei nun auf verstärkte Kontrollen, um die kleinsten Verkehrsteilnehmer zu schützen.

Bald geht es wieder los: Die Sommerferien sind fast vorbei und für viele Kinder in Recklinghausen (Kreis Recklinghausen, Nordrhein-Westfalen) beginnt bald das neue Schuljahr. Besonders für die Erstklässler ist es das erste Mal, dass sie den Weg zur Schule bewältigen müssen. Da es morgens und nachmittags rund um die Schulgebäude oft hektisch zugeht, wenn Autos, Busse, Fahrräder und Fußgänger aufeinandertreffen, passt die Polizei nun genauer auf.

Die Beamten werden gezielt Kontrollen an den Schulen durchführen. Vor allem wird die Polizei auf die Geschwindigkeit der Autos achten. Wer zu schnell fährt, muss mit einem Bußgeld rechnen. Außerdem prüfen die Polizisten, ob die Kinder im Auto richtig gesichert sind, also ob Gurte und Kindersitze korrekt benutzt werden. Auch die Fahrräder der Schüler kommen unter die Lupe. Hier geht es vor allem darum, ob die Beleuchtung funktioniert und die Technik sicher ist.

Ein besonderes Thema sind die sogenannten Elterntaxis. Die Polizei rät davon ab, die Kinder direkt vor der Schultür abzusetzen. Wenn Eltern lieber etwas weiter weg parken und den Weg gemeinsam zu Fuß gehen, ist das für die Kinder sicherer. So lernen sie zudem besser, wie man sich im Straßenverkehr bewegt. Vor allem bei den Erstklässlern empfiehlt die Polizei, den Schulweg schon vor dem ersten Schultag gemeinsam abzugehen und zu üben.

Auch bei E-Scootern gibt es klare Regeln. Kinder dürfen diese gar nicht benutzen, erst ab 14 Jahren ist das erlaubt. Zudem ist es verboten, zu zweit auf einem Roller zu fahren – das gilt auch für Eltern, die ihre Kinder so zur Schule bringen wollen. Die Polizei erinnert zudem daran, dass ein Helm vor schweren Kopfverletzungen schützt.

Neben den Strafzetteln wollen die Beamten aber auch helfen. Sie sind vor Ort ansprechbar, beantworten Fragen und erklären Kindern und Erwachsenen, wo die Gefahren lauern. Um die Sicherheit dauerhaft zu erhöhen, arbeitet die Polizei bereits in Kindergärten mit den künftigen Schulkindern. Dort wird geübt, wie man sicher eine Straße überquert und warum helle Kleidung wichtig ist. Später in der Grundschule folgt dann die Radfahrausbildung.

Polizeipräsidentin Friederike Zurhausen appelliert an alle Autofahrer, rücksichtsvoller zu sein. Auch wenn man im Recht ist, solle man nicht stur darauf bestehen, da Kinder Situationen oft falsch einschätzen. Ziel ist es, dass alle Kinder sicher zu Hause ankommen.

Quelle: Polizeipräsidium Recklinghausen – zur Originalmeldung

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