Recklinghausen: Polizei jagt Raser im Bottroper Stadtgebiet
Die Polizei in Recklinghausen (Nordrhein-Westfalen) hat am Freitag, den 21. August, im Bottroper Stadtgebiet die Straßen genau unter die Lupe genommen. Vor allem Motorradfahrer standen dabei im Visier der Beamten, doch auch viele Autofahrer machten sich einen Spaß aus den Tempolimits.
Insgesamt mussten rund 90 Menschen ein Verwarngeld bezahlen, weil sie zu schnell gefahren sind. Davon waren neun Motorradfahrer betroffen. In 18 Fällen war die Geschwindigkeit so hoch, dass die Polizei Ordnungswidrigkeitenanzeigen schreiben musste. Drei dieser Anzeigen betrafen ebenfalls Motorradfahrer. Für mindestens zwei Menschen wird es nun richtig teuer und unangenehm, da sie mit einem Fahrverbot rechnen müssen.
Besonders dreist war ein Motorradfahrer auf der Oberhausener Straße. Dort gilt ein Tempolimit von 50 km/h. Die Polizei maß ihn jedoch mit 107 km/h. Er war also mehr als doppelt so schnell unterwegs, wie es die Verkehrsregeln erlauben.
Neben dem Tempo gab es auch andere Probleme. Drei Menschen ließen sich am Steuer oder auf ihrem E-Scooter vom Handy ablenken. Für sie wird es nun finanziell spürbar. Zudem bemerkten die Beamten einen E-Scooter-Fahrer, der auf der falschen Straßenseite fuhr. Auch er musste ein Verwarngeld bezahlen.
Die Polizei betont, dass zu hohe Geschwindigkeiten oft schwere Unfälle zur Folge haben. Deshalb will man auch in Zukunft verstärkt Kontrollen durchführen und hart gegen Raser vorgehen. Die Ermittlungen in den Anzeigenverfahren dauern an.
Quelle: Polizeipräsidium Recklinghausen – zur Originalmeldung