Ravensburg: Holbeinstraße wird zur verkehrsberuhigten Zone
In Ravensburg (Landkreis Ravensburg, Baden-Württemberg) gibt es eine Änderung im Straßenverkehr. Die Holbeinstraße in der östlichen Vorstadt wird in einen verkehrsberuhigten Bereich umgewandelt. Das betrifft das Stück von der Straße „An der Brunnenstube“ bis zum Kreisverkehr beim Kindergarten Lumper Höhe.
Wer dort fährt, muss ab sofort aufpassen: Es gilt Schrittgeschwindigkeit. Das bedeutet maximal sieben Kilometer pro Stunde. Die Fahrer müssen zudem gegenseitig Rücksicht nehmen. In dem geraden Abschnitt der Straße ist es nun außerdem erlaubt, in beide Richtungen zu fahren. Das erspart den Anwohnern künftig lange Umwege.
Der Technische Ausschuss des Gemeinderates hatte diese Entscheidung am 8. Juli 2026 getroffen. Grund für den Umbau waren Sicherheitsmängel. Bisher gab es in der Straße viele Engstellen, unübersichtliche Kurven und schlechte Sicht an den Einmündungen. Das war besonders für Fußgänger und Radfahrer gefährlich. Auch der Weg zu Sehenswürdigkeiten wie dem Papiermühlenkanal war bisher umständlich.
Die Stadt hat die Straße bereits baulich angepasst. Die Fahrbahn ist jetzt 3,50 Meter breit, die Gehwege wurden auf zwei Meter vergrößert und frisch asphaltiert. Markierungen auf dem Boden zeigen nun deutlich an, wo der verkehrsberuhigte Bereich beginnt.
Neben der Sicherheit soll auch die Lebensqualität im Viertel steigen. Der Holbeinplatz wird zum Treffpunkt mit Bänken und Spielmöglichkeiten. Auch vor der Pizzeria „Due Fratelli“ im Mühlenviertel sowie an der Leonhardstraße gibt es nun Plätze zum Verweilen. Die privaten Terrassen, zum Beispiel am Kindergarten, bleiben erhalten.
Weitere Angaben liegen bislang nicht vor.
Quelle: Ravensburg – zur Originalmeldung