Raubüberfall mit Hammer auf Kiosk in Salzgitter
Am Abend des 20. Juli 2026 kam es gegen 21 Uhr in einem Kiosk in Salzgitter (Niedersachsen) zu einem Raub. Ein 39-jähriger Mann betrat den Laden und ging direkt auf den Kassenbereich zu. Dort bedrohte er den Angestellten mit einem Hammer und forderte ihn auf, das Geld aus der Kasse herauszugeben.
Der Mann bekam etwa 700 bis 800 Euro in bar und flüchtete anschließend mit einem Fahrrad vom Tatort. Zunächst blieb er unerkannt.
Die Polizei konnte den Verdächtigen jedoch durch die Auswertung von Videoaufnahmen identifizieren. Die Staatsanwaltschaft Braunschweig ordnete daraufhin die Durchsuchung seiner Wohnung an. Als die Beamten dort eintrafen, fanden sie den 39-Jährigen an und nahmen ihn auf Anordnung der Staatsanwaltschaft vorläufig fest.
Die Staatsanwaltschaft Braunschweig stellte beim Amtsgericht einen Antrag auf Untersuchungshaft. Am nächsten Tag, dem 21. Juli 2026, erließ das Gericht einen Haftbefehl gegen den Mann.
Ob und inwieweit sich der Verdächtige strafbar gemacht hat, klärt nun die Staatsanwaltschaft. Es gilt die Unschuldsvermutung. Weitere Angaben liegen bislang nicht vor.