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Raubüberfall auf Juwelier in Oldenburg

Ein Juwelier wurde in der Nadorster Straße brutal angegriffen und ausgeraubt. Die Täter stahlen Schmuck und das Auto des Besitzers.

Gegen 13 Uhr kam es gestern in Oldenburg (Niedersachsen) zu einem gewaltsamen Raubüberfall. In der Nadorster Straße, ganz in der Nähe vom Gertrudenfriedhof, betraten zwei Männer ein Juweliergeschäft. Zuerst sah alles nach einem normalen Kundengespräch aus, während zwei weitere Männer draußen vor dem Laden warteten.

Doch dann schlug die Stimmung plötzlich um. Einer der Männer stürzte sich auf den 58-jährigen Inhaber und verpasste ihm mehrfach Schläge und Tritte. Während der Besitzer am Boden lag, durchsuchte ein zweiter Täter den Laden nach Wertsachen. Die Männer steckten den Schmuck in eine Tasche, die sie mitgebracht hatten.

Bevor sie verschwanden, stahlen die Täter noch den grauen Mercedes-Benz C 200 des Opfers mit Oldenburger Kennzeichen. Sie rasten mit dem Wagen in stadtauswärtiger Richtung davon. Dabei hielten sie sich nicht an die Verkehrsregeln und fuhren mit hoher Geschwindigkeit durch die Straßen.

Die Polizei startete sofort eine große Fahndung mit vielen Streifenwagen, doch die Männer konnten flüchten. Der 58-jährige Juwelier wurde schwer verletzt. Die Retter brachten ihn zur Versorgung in ein Krankenhaus.

Die Polizei sucht nun nach Zeugen. Gesucht werden Hinweise zu den Tätern oder zum Verbleib des grauen Mercedes. Drei der Männer waren so gekleidet: Einer trug eine schwarze Schirmmütze, einen weißen Pullover, eine schwarze Hose und dunkle Schuhe. Ein zweiter trug ebenfalls eine schwarze Schirmmütze, eine schwarze Jacke, eine schwarze Jogginghose und weiße Schuhe. Der dritte Mann trug eine schwarze Kapuzenjacke, eine schwarze, knielange Hose und schwarze Schuhe.

Die Beamten ermitteln nun wegen schweren Raubes. Wie viel Schmuck genau gestohlen wurde, ist noch nicht bekannt. Die Ermittlungen dauern an. Ob und inwieweit sich die Verdächtigen strafbar gemacht haben, klärt nun die Staatsanwaltschaft. Es gilt die Unschuldsvermutung.

Quelle: Polizeiinspektion Oldenburg-Stadt / Ammerland – zur Originalmeldung

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