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Rattenplage in Leidersbach: Gemeinde startet Bekämpfung

Im Wohngebiet „grüne Lunge“ in Leidersbach gibt es derzeit zu viele Ratten. Ab dem 13. August will die Gemeinde das Problem angehen.

In den letzten Wochen wurden im Bereich des Bachlaufs in Leidersbach (Landkreis Miltenberg, Bayern) immer häufiger Ratten gesehen. Die Tiere leben zwar natürlich am Wasser, finden aber im angrenzenden Wohngebiet „grüne Lunge“ zu viel Futter und gute Verstecke. Deshalb vermehren sie sich dort aktuell zu stark.

Um eine Gefahr für die Gesundheit zu verhindern, leitet die Gemeinde nun eine gezielte Bekämpfung ein. Diese startet am 13. August 2026. Ein zertifizierter Fachbetrieb wird die Tiere mit gesicherten Köderstationen jagen. Die Anwohner dürfen auf eigene Faust kein Gift am Bach auslegen, da die Giftstoffe ins Wasser gelangen und andere Tiere töten könnten.

Damit die Maßnahme funktioniert, müssen die Bewohner mithelfen. Wer Eigentümer oder Mieter ist, ist gesetzlich dazu verpflichtet, Vorsorge zu treffen. Vor allem muss es für die Ratten weniger Futter geben. Speisereste dürfen nicht über die Toilette oder den Abfluss entsorgt werden. Mülltonnen müssen immer fest geschlossen sein und auf den Kompost gehören keine gekochten Speisen, Fleisch oder Brot. Auch Vogel- und Tierfutter sollte nicht offen im Garten stehen bleiben.

Zusätzlich sollen die Bewohner ihre Häuser absichern. Kellerfenster und Lüftungsschlitze müssen auf Lücken geprüft und eventuell mit engmaschigem Draht gesichert werden. Auch die Rückstauklappen der Abwasserrohre sollten kontrolliert werden. Wer Holzstapel oder Sperrmüll in Bachnähe lagert, sollte diese entfernen, da die Ratten dort gerne ihre Nester bauen.

Wer auf dem eigenen Grundstück Kot, Löcher im Boden oder Fraßschäden entdeckt, muss dies der Behörde melden und selbst einen Fachbetrieb beauftragen.

Quelle: Leidersbach – zur Originalmeldung

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