Ratingen: Viele Raser an Baustelle auf Kölner Straße
Am Montag, den 3. August 2026, stellten die Beamten des Verkehrsdienstes der Polizei Mettmann eine Geschwindigkeitsmessung in Ratingen (Kreis Mettmann, Nordrhein-Westfalen) auf. Sie kontrollierten die Kölner Straße. Dort gibt es aktuell eine Baustelle an der Autobahnunterführung. In diesem Abschnitt dürfen die Fahrer maximal 30 km/h fahren.
Zwischen 14:30 Uhr und 19:30 Uhr fuhren insgesamt 1.665 Fahrzeuge an der Messstelle vorbei. Die Zahlen fallen negativ aus: 400 Fahrer waren zu schnell unterwegs. Das bedeutet, dass jeder vierte Autofahrer das Tempolimit ignoriert hat. Ein Mann war besonders schnell. Er raste selbst nach Abzug der Toleranz noch 43 km/h zu schnell durch die Baustelle.
Für die Raser wird es nun teuer und unangenehm. Wer zu schnell war, muss mit mindestens 320 Euro Bußgeld rechnen. Zudem droht ein Fahrverbot für einen Monat und zwei Punkte im Fahreignungsregister.
Die Polizei kündigt solche Kontrollen im Rahmen ihrer Strategie #LEBEN nicht mehr im Voraus an. Das Ziel ist es, den Druck auf die Fahrer im gesamten Kreis zu erhöhen, damit die Menschen langsamer fahren. Zu hohes Tempo führt laut Polizei immer wieder zu Unfällen.
Ob und inwieweit sich die einzelnen Fahrer strafbar gemacht haben, klärt nun die zuständige Behörde. Die Ermittlungen dauern an.