Ratingen: B1 nach Mülheim voll gesperrt
Seit Mittwoch, dem 12. August, ist die B1 (Kölner Straße) in Ratingen-Breitscheid (Kreis Mettmann, Nordrhein-Westfalen) für den Verkehr gesperrt. Der Landesbetrieb Straßen.NRW saniert die Fahrbahn auf einer Länge von etwa 1,2 Kilometern. Betroffen ist das Stück zwischen dem Baumschulenweg/Am Est und der Straße An der Pönt/Alte Kölner Straße. Die Sperrung direkt nördlich des Autobahnkreuzes Breitscheid soll voraussichtlich vier Wochen dauern.
Die Arbeiter müssen viel machen: Die alte Asphaltdecke wird komplett abgefräst und neu aufgebaut. Gleichzeitig werden die Geh- und Radwege auf rund 1,4 Kilometern erneuert. Außerdem werden mehrere Verkehrsinseln modernisiert und barrierefrei gebaut.
Für die Autofahrer bedeutet das viel Stress. Die Zu- und Abfahrten zum Lintorfer Weg und Kahlenbergsweg sind ebenfalls dicht. Wer von weiter her kommt, wird bereits an den Autobahn-Anschlussstellen Essen-Kettwig (A52) und Duisburg-Wedau (A3) umgeleitet. Die Leute aus der Gegend können über die B1 (Kölner Straße), die L62 (Mintarder Straße, August-Thyssen-Straße), die L441 (Essener Straße) und die B227 (Am Sondert, Kölner Straße) ausweichen. Das Einkaufszentrum in der Nähe bleibt über den Kahlenbergsweg oder die Straße An der Hoffnung erreichbar.
Auch für Busfahrer gibt es Änderungen. Die Linien werden umgeleitet, weshalb die Fahrten länger dauern werden. Fußgänger und Radfahrer können die Baustelle nutzen, müssen aber auf die jeweils gegenüberliegende Straßenseite ausweichen.
Nach dem ersten Teil folgt Mitte September der zweite Bauabschnitt. Dann wird der Bereich zwischen Lintorfer Weg/Alte Kölner Straße und An der Pönt saniert. In dieser Phase ist die B1 für sieben Wochen nur in Richtung Süden (Ratingen-Zentrum) gesperrt. Wer nach Norden will, kann die Straße weiterhin nutzen. Allerdings kann es an der A52-Anschlussstelle Breitscheid zeitweise zu Sperrungen an einzelnen Auf- und Abfahrten in Richtung Essen und Düsseldorf kommen.
Rettungsfahrzeuge dürfen die Baustelle während der gesamten Zeit passieren.
Quelle: Ratingen – zur Originalmeldung