Raesfeld: Frau nutzt Wechseltrick in Café
Gegen 18 Uhr betrat eine Frau die Räume eines Cafés in Raesfeld (Kreis Borken, Nordrhein-Westfalen). Sie bestellte Getränke und wollte diese mit einem 200-Euro-Schein bezahlen. Doch beim Herausgeben des Wechselgeldes begann die Frau ein verwirrendes Spiel: Sie zerriss plötzlich einen der Scheine und verwickelte die Mitarbeiterin in ein wirres Gespräch.
Kurz darauf bestellte die Frau die Getränke wieder ab und verlangte ihr Geld zurück. Während des ganzen Durcheinanders lenkte sie die Angestellte geschickt ab. Am Ende bemerkte die Mitarbeiterin, dass sowohl die ursprüngliche Banknote als auch die Kundin verschwunden waren.
Die Frau ist etwa 1,65 Meter groß und hat lange, glatte schwarze Haare. Sie ist schätzungsweise zwischen 35 und 40 Jahre alt. Zum Zeitpunkt der Tat trug sie ein weißes T-Shirt und eine schwarze Hose.
Die Polizei warnt vor dieser Masche. Bei solchen Wechseltricks versuchen die Täter, die Opfer durch Hektik und komplizierte Abläufe zu verwirren, um unbemerkt Geld zu stehlen. Die Beamten raten deshalb dazu, Geld immer in Ruhe und direkt vor den Augen des Gegenübers nachzuzählen. Wenn ein Vorgang zu kompliziert wird, sollte man ihn lieber sofort abbrechen.
Die Ermittlungen dauern an. Ob und inwieweit sich die Verdächtige strafbar gemacht hat, klärt nun die Staatsanwaltschaft. Es gilt die Unschuldsvermutung.