Radebeul: Weingut Hoflößnitz räumt bei Weltwettbewerb ab
Das Weingut Hoflößnitz aus Radebeul (Landkreis Meißen, Sachsen) hat international für Aufsehen gesorgt. Bei der „PIWI International Wine Challenge 2026“ hat das Bio-Weingut sechs Auszeichnungen eingeholt. Dabei geht es um sogenannte PIWI-Sorten. Das sind Rebsorten, die von Natur aus widerstandsfähiger gegen Pilze sind. Dadurch muss im Weinberg deutlich weniger gespritzt werden, was besser für die Umwelt ist.
Der größte Erfolg war der Souvignier Gris aus dem Jahr 2025. Dieser Wein erreichte 95,33 Punkte und bekam die „TOP GOLD“-Medaille. Damit gehört er zu den 14 besten Weinen dieser Kategorie weltweit. Auch andere Tropfen überzeugten die Jury: Der Solaris 2025 und der Cabernet Cortis Rosé 2025 erhielten Gold. Silber gab es für den Sauvitage 2025, den Cabernet Blanc 2025 und den Johanniter 2025.
Der Wettbewerb fand im Nationalen Weinzentrum in Valtice in Tschechien statt. Insgesamt bewerteten 40 Experten 359 Weine aus neun verschiedenen Ländern. Die Fachleute nutzten dabei ein Punktesystem, das weltweit in der Weinbranche gilt.
Felix Hößelbarth, der Geschäftsführer des Weinguts, zeigte sich sehr zufrieden. Er betonte, dass die Preise den Weg des Betriebs bestätigen. Die Hoflößnitz setzt schon seit 1997 auf ökologischen Weinbau und war das erste zertifizierte Bio-Weingut in den neuen Bundesländern. Für Hößelbarth ist bewiesen, dass nachhaltiger Anbau und Spitzenqualität zusammenpassen und solche Weine keine Nische mehr sind.
Ob die preisgekrönten Weine in speziellen Mengen für Kunden verfügbar sind, geht aus der Meldung nicht hervor. Weitere Angaben liegen bislang nicht vor.
Quelle: Radebeul – zur Originalmeldung