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Radeberg: Digitales Parken an Klinik und MVZ

Ab dem 1. August 2026 ändert sich das Parken an der Asklepios Klinik und dem MVZ in Radeberg. Schranken und Tickets fallen weg, stattdessen übernimmt eine Kamera-Erkennung die Abrechnung.

Wer ab dem 1. August 2026 die Asklepios ASB Klinik oder das Medizinische Versorgungszentrum (MVZ) in Radeberg (Landkreis Bautzen, Sachsen) besucht, muss sich an ein neues System gewöhnen. Die Zeit der Parktickets und Schranken ist vorbei. Stattdessen setzt die Klinik auf ein digitales System der Firma Peter Park System GmbH.

Das Ganze funktioniert so: Kameras erfassen bei der Ein- und Ausfahrt einfach das Kennzeichen des Autos. Es gibt keine Tickets mehr, die man ziehen muss, und man muss auch kein Ticket beim Rausfahren einwerfen. Die Parkdauer wird dadurch minutengenau berechnet. Bezahlen können die Fahrer entweder an einem Kassenautomaten vor Ort oder ganz bequem online. Dafür gibt man einfach sein Kennzeichen an. Die Firma Mobility Hub Parkservice GmbH kümmert sich um die Abwicklung des Geldes.

Das neue System gilt für fast alle kostenpflichtigen Flächen. Das betrifft den Besucherparkplatz gegenüber der Klinik, die Plätze am MRT und die Stellplätze direkt vor dem MVZ. Eine Ausnahme gibt es jedoch: Der unbefestigte Parkplatz in Richtung Innenstadt gehört der Stadt Radeberg und wird von der Klinik nur gepachtet. Dort bleibt alles beim Alten. Wer dort parkt, muss die Gebühren weiterhin über einen klassischen Parkautomaten bezahlen.

Beim Datenschutz gibt es klare Regeln. Es werden keine Videos aufgenommen, sondern nur ein Foto vom Kennzeichen und die genaue Uhrzeit gespeichert. Wenn die Parkgebühr bezahlt wurde, werden die Daten automatisch gelöscht. Wer jedoch nicht bezahlt oder die Zeit überschreitet, muss mit einer Vertragsstrafe von 56 Euro rechnen. In diesem Fall werden die Halterdaten über das Kraftfahrt-Bundesamt abgefragt.

Die Klinikleitung betont, dass das Parken dadurch einfacher und fairer werde, da man nur die Zeit bezahlt, die man tatsächlich dort war. Zudem gibt es nun mehr Möglichkeiten zu bezahlen, von Bargeld über die Bankkarte bis hin zu digitalen Zahlungen.

Quelle: Radeberg – zur Originalmeldung

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