Radarfalle im Märkischen Kreis: Hunderte zu schnell
Die Beamten der Polizei im Märkischen Kreis (Nordrhein-Westfalen) waren gestern mit dem Radar unterwegs. In Plettenberg bauten sie auf der Kroppstraße (K 5) eine Messstelle auf. Zwischen 10:33 Uhr und 16:45 Uhr fuhren dort 1420 Fahrzeuge vorbei. Die Auswertung zeigt: 249 Fahrer müssen nun ein Verwarngeld zahlen. Gegen 54 weitere Menschen wurde eine Anzeige geschrieben. Zwei Fahrer müssen sogar mit einem Fahrverbot rechnen.
Besonders auffällig war ein Motorradfahrer aus dem Kreis. Er raste mit 91 km/h durch den Ort, obwohl dort nur 50 km/h erlaubt sind.
Gleichzeitig kontrollierte die Polizei in Lüdenscheid an drei verschiedenen Stellen. Auf der Lösenbacher Landstraße wurden von 13:40 Uhr bis 15:10 Uhr 366 Fahrzeuge gemessen. Hier gab es 14 Verwarngelder und eine Anzeige. Ein Pkw aus dem Märkischen Kreis war dort mit 73 km/h bei erlaubten 50 km/h unterwegs.
Auf der Lennestraße war die Ausbeute für die Beamten deutlich höher. Zwischen 15:15 Uhr und 17:20 Uhr passierten 958 Fahrzeuge die Messstelle. Die Polizei verhängte 29 Verwarngelder und schrieb drei Anzeigen. Ein Motorradfahrer aus Dortmund (DO) war hier mit 95 km/h in der Tempo-50-Zone gefahren. Ihn erwartet nun ein Fahrverbot.
Die letzte Kontrolle lief von 17:35 Uhr bis 18:50 Uhr auf der Winkhauser Straße. Von 284 gemessenen Fahrzeugen waren 14 im Verwarngeldbereich und eines im Anzeigenbereich zu schnell. Hier fuhr ein Klein-Lkw aus dem Kreis Brandenburg an der Havel mit 50 km/h durch eine Tempo-30-Zone.
Die Polizei warnt vor der Gefahr durch zu hohe Geschwindigkeiten, da diese oft zu Unfällen führen. Deshalb wird die Polizei im gesamten Kreis auch in Zukunft unangekündigt Blitzer aufstellen.
Quelle: Kreispolizeibehörde Märkischer Kreis – zur Originalmeldung