Prutting warnt vor sinkenden Grundwasserständen
In Prutting (Landkreis Rosenheim, Bayern) wird das Trinkwasser knapp. Die anhaltende Hitze und die Trockenheit haben dazu geführt, dass die Pegel an den Brunnen und Messstellen in den letzten Wochen stark gesunken sind.
Das Problem begann schon früher. Weil der Winter kaum Schnee brachte und auch das Frühjahr sehr trocken war, konnten sich die Grundwasservorräte nicht erholen. In der letzten Zeit gab es zudem kaum Regen, der die Situation hätte verbessern können.
Jetzt kommt ein weiterer Faktor hinzu: Die Menschen in der Gemeinde verbrauchen momentan deutlich mehr Wasser als sonst. Vor allem wegen der aktuellen Hitzewelle ist die Nachfrage riesig. Wenn das so weitergeht, sinken die Wasserstände noch weiter ab.
Die Gemeinde bittet deshalb alle Bürger, sparsam mit dem Wasser umzugehen. Vor allem beim Gießen von Rasen und Gärten sollte man jetzt aufpassen. Auch Pools und Planschbecken sollen momentan nicht neu befüllt werden. Wer es einrichten kann, sollte zudem auf das Waschen des Autos verzichten.
Es gibt zwar noch keine offiziellen Verbote, aber die Gemeinde hofft auf die freiwillige Mithilfe der Bewohner. Jeder Liter, der gespart wird, entlastet die Versorgung. Jetzt bleibt nur zu hoffen, dass es bald wieder ordentlich regnet.
Quelle: Prutting – zur Originalmeldung