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Prenzlau gedenkt am 28. August der Wolgadeutschen

Auf dem städtischen Friedhof wird an die Opfer der Zwangsdeportationen erinnert. Die Veranstaltung findet am kommenden Freitag statt.

Am Freitag, dem 28. August, findet in Prenzlau (Landkreis Uckermark, Brandenburg) eine Gedenkveranstaltung für die Wolgadeutschen statt. Der Termin erinnert an einen dunklen Tag der Geschichte: Am 28. August 1941 ordnete der Oberste Sowjet an, dass Wolgadeutsche zwangsdeportiert und in Lager verschleppt werden mussten.

In Prenzlau ist dieses Gedenken eng mit der Flucht von Russland- und Wolgadeutschen verknüpft. Schon in den 1920er Jahren kamen viele von ihnen in die Stadt und wurden dort vorübergehend untergebracht. Viele waren vom Treck so geschwächt, dass sie die Strapazen nicht überlebten. Sie starben in Prenzlau und wurden dort begraben.

In diesem Jahr spricht Dr. Dieter Neuendorf die Worte des Gedenkens. Der Arzt kommt selbst aus Prenzlau und hat sich intensiv mit der Geschichte der Wolgadeutschen beschäftigt.

Die Veranstaltung findet auf dem Städtischen Friedhof in Prenzlau statt. Los geht es um 16 Uhr. Wer teilnehmen möchte, kann sich bereits um 15.50 Uhr am Haupteingang des Friedhofes treffen.

Quelle: Prenzlau – zur Originalmeldung

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