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Preetz: Ermittlungen gegen Eltern nach Tod eines Kleinkindes

Ein kleines Mädchen ist in Preetz ertrunken. Nun sucht die Polizei das Haus der Eltern, um die Ursache für den Tod zu klären.

In Preetz (Kreis Plön, Schleswig-Holstein) ist ein kleines Mädchen namens Bella gestorben. Das Kind ist ertrunken. Nun geht die Staatsanwaltschaft Kiel der Sache nach und hat ein Ermittlungsverfahren gegen die Eltern eingeleitet.

Es steht der Verdacht im Raum, dass die Eltern ihre Aufsichtspflicht verletzt haben. Das bedeutet, sie haben das Kind vermutlich nicht gut genug beaufsichtigt oder waren nicht sorgfältig genug, was dann zum tödlichen Unfall führte. Die Staatsanwaltschaft ermittelt deshalb wegen fahrlässiger Tötung durch Unterlassen.

Um Licht ins Dunkel zu bringen, sind die Beamten der Polizeidirektion Kiel am Mittag in die Wakendorfer Straße gefahren. Dort liegt die Wohnung der Familie. Das Amtsgericht hatte eine Durchsuchung genehmigt. Die Polizisten suchen in dem Haus nach Beweisen. Außerdem dokumentieren sie die Umgebung und den Ort, an dem die Leiche des Kindes gefunden wurde, ganz genau.

Was genau in den Stunden vor dem Unglück passiert ist, bleibt vorerst geheim. Die Behörden geben derzeit keine weiteren Details bekannt. Ob und inwieweit sich die Eltern strafbar gemacht haben, klärt nun die Staatsanwaltschaft. Es gilt die Unschuldsvermutung. Die Ermittlungen dauern an.

Quelle: Polizeidirektion Kiel – zur Originalmeldung

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