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Porta Westfalica will Weser-Fähre wiederbeleben

Copyright und Urheber siehe Porta Westfalica

Bürger aus Porta Westfalica und Bad Oeynhausen wollen einen Verein gründen. Ziel ist es, die Fährverbindung über die Weser wieder in Betrieb zu nehmen.

Die Fährverbindung zwischen Bad Oeynhausen-Rehme und dem Großen Weserbogen soll zurückkehren. Damit das klappt, wird derzeit ein Verein gegründet. In drei Treffen haben sich bereits über 50 Menschen gemeldet, die das Projekt unterstützen wollen. Die Idee kam im März auf den Tisch, im Mai wurden die Pläne dann vertieft.

Am 22. Juli trafen sich mehr als 20 Bürger im Rathaus von Porta Westfalica (Nordrhein-Westfalen). Viele von ihnen wollen den neuen Verein aktiv mitgründen. Etwa die Hälfte der Anwesenden ist sogar bereit, sich zum ehrenamtlichen Fährmann oder zur Fährfrau ausbilden zu lassen. Das ist wichtig, denn die neue Fähre soll mit Elektro- und Solarantrieb fahren und braucht geschultes Personal.

Auch technisch wird bereits gearbeitet. Die Fähranleger wurden in den letzten Wochen genau geprüft. Zudem gab es Gespräche mit der Bezirksregierung und dem Wasserstraßen- und Schifffahrtsamt, um die rechtlichen Regeln zu klären. Die Städte Porta Westfalica und Bad Oeynhausen ziehen mit: Sie werden feste Mitglieder im Verein und sorgen dafür, dass die Finanzen stimmen und Risiken abgesichert sind.

Ein wichtiger Punkt ist der Schein für die Fährschifffahrt. Damit jeder weiß, wie man an die Ausbildung kommt, sammelt die Stadt gerade alle nötigen Informationen. Sobald alles fertig ist, kommen die Details auf die offizielle Homepage.

Jetzt geht es in die heiße Phase nach der Sommerpause. Alle Interessierten bekommen im August eine Einladung zu einem Treffen Anfang September. Zusammen mit der Einladung verschickt die Stadt den Entwurf für die Vereinssatzung.

Wenn die Gründung im Spätsommer klappt, ist der Weg frei für den Neustart. Das Ziel ist es, die Fähre im Jahr 2028 wieder über die Weser schicken zu lassen.

Quelle: Porta Westfalica – zur Originalmeldung

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