Porta Westfalica: Online-Karte für Glasfaser-Förderung gestartet
In Porta Westfalica (Kreis Minden-Lübbecke) soll das Internet schneller werden. Gemeinsam mit Minden und Bad Oeynhausen bereitet der Kreis die Teilnahme am Programm „Gigabit 100“ vor. Das Ziel ist klar: Gebäude, die bisher kein schnelles Internet haben, sollen einen modernen Glasfaseranschluss bekommen.
Ab sofort können die Bewohner prüfen, ob ihre Adresse im aktuellen Plan für das Projekt vorgesehen ist. Dafür gibt es eine interaktive Online-Karte. Man gibt einfach seine Anschrift in das Suchfeld ein und sieht, ob das eigene Haus dabei ist. Auf der Karte sind zudem die Gebiete eingezeichnet, in denen Telekommunikationsunternehmen bereits selbst bauen oder es planen.
Es gibt jedoch wichtige Regeln, wer die Förderung bekommt. Nur Gebäude, die technisch noch nicht gigabitfähig sind, dürfen gefördert werden. Wenn ein Anbieter bereits eigenständig Glasfaser verlegt oder dies verbindlich angekündigt hat, fällt das Haus aus der Förderung raus. Das gilt auch dann, wenn an der Adresse bereits gigabitfähiges Kabelinternet von Vodafone verfügbar ist. Es kommt also nicht darauf an, welchen Vertrag man gerade hat, sondern was technisch an der Hauswand möglich ist.
Ein Beispiel dafür ist der Ausbau durch Weser Connect im Mindener Norden. In Stemmer hat die Firma schon angefangen und will das Netz bis Sommer 2027 schrittweise bis nach Todtenhausen erweitern. Wer in diesem Gebiet wohnt, bekommt keine zusätzliche Förderung über „Gigabit 100“. Diese Pläne sind in der Online-Karte bereits eingetragen.
Die Stadt weist darauf hin, dass die Karte auf dem aktuellen Stand der Planung basiert. Bis die Gelder endgültig bewilligt und die Kabel verlegt sind, kann sich noch etwas ändern.
Wer seine Adresse nicht auf der Karte findet, kann nachfragen, warum das so ist. Ansprechpartner für diese Fragen sind Tim Schöne und Enrico Nauen. Die Kontaktdaten stehen direkt auf der Internetseite über der Karte.