Pomellen: Zwei Polen bei Grenzkontrollen festgenommen
Am Vormittag des gestrigen Tages kontrollierte die Bundespolizei am ehemaligen Grenzübergang Pomellen (Mecklenburg-Vorpommern) wieder verstärkt den Verkehr aus Polen. Dabei passierte ein 37-jähriger Pole mit einem FlixBus die Grenze. Als die Beamten die Daten des Mannes überprüften, stellte sich heraus, dass die Staatsanwaltschaft Dortmund ihn gesucht hatte. Der Mann sollte eine Strafe wegen Erschleichen von Leistungen absitzen.
Um einer 22-tägigen Ersatzfreiheitsstrafe zu entgehen, zahlte der Mann direkt vor Ort. Er beglich die geforderte Geldstrafe von 440 Euro sowie die Verfahrenskosten in Höhe von 86 Euro. Damit war die Sache für ihn erledigt.
Kurz darauf gab es einen weiteren Treffer an derselben Stelle. Ein 44-jähriger Pole reiste in einem polnischen PKW ein. Auch er war zur Fahndung ausgeschrieben, diesmal durch die Staatsanwaltschaft Bayreuth. Grund war Trunkenheit im Verkehr. Der Mann hätte eine Geldstrafe von 300 Euro und Verfahrenskosten von 235,64 Euro zahlen müssen.
Da der Mann das Geld jedoch nicht aufbringen konnte, blieb ihm kein Ausweg. Die Beamten nahmen ihn fest. Er wurde anschließend in die Justizvollzugsanstalt Neustrelitz eingeliefert, um dort eine 15-tägige Ersatzstrafe zu verbüßen.
Die Ermittlungen dauern an. Es gilt die Unschuldsvermutung.