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Pomellen: Zwei Männer zahlen sich aus der Haft frei

Bei Kontrollen an der Autobahn 11 passten die Beamten zwei Männer ab. Beide waren zur Festnahme ausgeschrieben, konnten die Strafe aber mit Geld abwenden.

Die Bundespolizei und die deutsch-polnische Dienststelle Pomellen (Landkreis Vorpommern-Greifswald, Mecklenburg-Vorpommern) führten Kontrollen an der BAB 11 durch. Dabei stoppten die Beamten am Sonntag gegen 11 Uhr einen 50-jährigen Polen. Als die Polizisten seine Daten überprüften, stellte sich heraus, dass die Staatsanwaltschaft Cottbus nach ihm suchte. Der Mann sollte eine Ersatzfreiheitsstrafe von 40 Tagen absitzen, weil er ohne Führerschein gefahren war.

Der Mann wollte jedoch nicht ins Gefängnis. Er zahlte sofort 600 Euro sowie 81 Euro für die Verfahrenskosten. Damit war die Sache erledigt und er konnte seine Reise gegen 12:25 Uhr fortsetzen.

Ein ähnlicher Fall ereignete sich am 21. August 2026. Bei einer Kontrolle wurde ein 33-jähriger Syrer angehalten. Auch bei ihm ergab die Überprüfung einen Treffer: Die Staatsanwaltschaft Marburg hatte den Mann ebenfalls wegen Fahrens ohne Fahrerlaubnis ausgeschrieben. Er hätte eine 30-tägige Haftstrafe verbüßen müssen.

Auch dieser Mann konnte die Haft vermeiden. Eine dritte Person zahlte die Summe von 1924,50 Euro direkt bei der Polizei in Marburg ein. Damit war auch dieser Fall abgeschlossen.

Die Ermittlungen in beiden Fällen sind beendet.

Quelle: Bundespolizeiinspektion Pasewalk mit Gemeinsamer deutsch-polnischer Dienststelle Pomellen – zur Originalmeldung

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