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Polizei jagt Raser im Präsidialbereich Rheinpfalz

Die Polizei startet eine große Kontrollwoche gegen zu schnelles Fahren. Ziel ist es, die Zahl der Toten auf den Straßen zu senken.

Vom 3. bis zum 9. August 2026 wird die Polizei im Präsidialbereich Rheinpfalz (Ludwigshafen am Rhein und Umgebung) verstärkt Jagd auf Raser machen. Die Beamten nehmen an der europaweiten Aktionswoche „Speed“ des Netzwerks Roadpol teil. Dabei geht es vor allem darum, Geschwindigkeitsverstöße zu finden und zu verhindern.

Der Grund für die strengen Kontrollen ist die Unfallstatistik aus dem Jahr 2025. Obwohl die Gesamtzahl der Unfälle zurückgegangen ist, bleibt die Geschwindigkeit ein riesiges Problem. Allein im Jahr 2025 gab es im Bereich des Polizeipräsidiums 1.791 Unfälle, weil die Fahrer zu schnell waren oder ihre Geschwindigkeit nicht an die Situation angepasst hatten. Bei diesen Crashes wurden 612 Menschen verletzt oder starben.

Die Polizei setzt nun auf Abschreckung. Wenn die Fahrer wissen, dass die Chance groß ist, erwischt zu werden, ändern sie ihr Verhalten hoffentlich dauerhaft. Die Beamten wollen so die „Vision Zero“ erreichen, was bedeutet, dass es am Ende gar keine Toten mehr im Straßenverkehr geben soll.

Neben den Blitzern und Kontrollen wollen die Polizisten die Menschen auch direkt ansprechen. Sie appellieren an die Vernunft der Fahrer, die Höchstgeschwindigkeit einzuhalten und vorsichtiger zu fahren. Weitere Informationen zu der Aktion gibt es auf der Webseite von Roadpol.

Quelle: Polizeipräsidium Rheinpfalz – zur Originalmeldung

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