Polizei informiert über sicheres Fahren mit E-Scootern
E-Scooter sind aus dem Stadtbild nicht mehr wegzudenken. Sie sind praktisch für kurze Strecken, bringen aber auch Risiken mit sich. Da man sich den Platz auf der Straße mit Autos, Radfahrern und Fußgängern teilt, ist gegenseitige Rücksicht wichtig. Deshalb geht die Polizei nun direkt auf die Menschen zu.
Im Rems-Murr-Kreis (Baden-Württemberg) finden deshalb sechs Infoveranstaltungen statt. Die Beamten erklären dort, wer die Scooter überhaupt nutzen darf und wie man sich im Verkehr richtig verhält. Auch die Technik der Fahrzeuge wird besprochen, da diese entscheidend für die Sicherheit ist. An zwei Terminen gibt es sogar einen Simulator, mit dem man das Fahren ausprobieren kann.
Die Termine finden jeweils von 10 Uhr bis 13 Uhr statt. Am 4. August geht es in Weinstadt in der Strümpfelbacher Straße 6 los. Am 5. August ist die Polizei in Waiblingen am Postplatz Forum zu finden. Am 6. August folgt Backnang beim Rathaus vor der Stadtinfo, dort steht auch der Simulator.
Weiter geht es am 11. August in Winnenden auf dem Marktplatz und am 12. August in Schorndorf, ebenfalls auf dem Marktplatz. Zum Abschluss findet am 13. August eine Aktion in Murrhardt direkt vor dem Rathaus statt, ebenfalls mit einem Simulator.
Die Polizei möchte dabei auch auf die Unfallstatistiken hinweisen, um zu zeigen, wo die größten Gefahren lauern. Ein wichtiger Punkt ist das Tuning: Wer an seinem Scooter bastelt, riskiert nicht nur Bußgelder, sondern gefährdet sich und andere. Zudem gibt es Informationen zu speziellen Kinder-Scootern und der allgemeinen Elektromobilität. Ziel ist es, dass alle Beteiligten die rechtlichen Grundlagen kennen und sicher unterwegs sind.