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Pirmasens startet Obst-Sammelaktion Gelbes Band

Copyright und Urheber siehe Pirmasens

In Pirmasens dürfen Bürger an markierten Bäumen kostenlos Obst und Nüsse pflücken. Die Stadt will so verhindern, dass die Ernte einfach verrottet.

In Pirmasens (Rheinland-Pfalz) wehen wieder gelbe Bänder an den Obstbäumen. Die Stadt nimmt erneut an der Aktion „Gelbes Band“ teil. Die Idee ist simpel: Bäume, die mit einem gelben Band oder einem Schild markiert sind, sind für alle freigegeben. Jeder darf dort Äpfel, Birnen, Quitten, Maulbeeren und Nüsse pflücken, bevor die Früchte am Boden verderben.

Bürgermeister Michael Maas hat beobachtet, dass immer mehr Streuobstwiesen nicht mehr abgeerntet werden. Oft sind die Besitzer der Grundstücke mit den großen Mengen überfordert oder im Alter nicht mehr in der Lage, die Arbeit selbst zu erledigen. In der Kernstadt und den Ortsbezirken gibt es insgesamt rund 450 Obstbäume auf einer Fläche von 4,5 Hektar. Viele der städtischen Bäume sind bereits markiert.

Die Stadt bittet die Menschen darum, nur an den markierten Flächen zu ernten. Die Bäume sollen nicht beschädigt werden, und Äste dürfen nicht abgebrochen werden. Wer erntet, tut dies auf eigene Gefahr. Für die Früchte in den oberen Baumkronen gibt es eine Hilfe: In der Touristinformation im Rheinberger können kostenlos Obstpflücker mit Teleskopstil ausgeliehen werden. Die Ausleihe ist während der Öffnungszeiten möglich.

Auch Privatpersonen können mitmachen. Wer Obstbäume auf dem eigenen Grundstück hat und diese für andere freigeben möchte, kann sie ebenfalls mit einem gelben Band markieren. Die Bänder aus Jute gibt es kostenlos bei der Umweltberatung im Bauamt in der Schützenstraße 16. Man muss die Abholung vorher telefonisch vereinbaren. Für Fragen ist Michelle Eichhorn unter der Nummer 06331/842208 erreichbar.

Eine Übersichtskarte mit den Standorten der städtischen Wiesen sowie Tipps zur Haltbarkeit des Obstes findet man im Internet unter www.pirmasens.de/gelbesband.

Quelle: Pirmasens – zur Originalmeldung

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